Die Vereinten Nationen thematisieren regelmäßig, wie sich das Leben von Menschen mit Behinderungen besser gestalten lässt (Archivbild)

Die Vereinten Nationen thematisieren regelmäßig, wie sich das Leben von Menschen mit Behinderungen besser gestalten lässt (Archivbild)

Israelische Stiftung bei UN-Sitzung für Behindertenrechte

Die Vereinten Nationen schauen in diesen Tagen, wie der Umgang mit Menschen mit Behinderung verbessert werden kann. Eine israelische Stiftung will dabei auf den Einsatz technologischer Hilfsmittel aufmerksam machen.

NEW YORK (inn) – Die israelische Athena-Stiftung wird am Freitag eine Randveranstaltung bei der 14. UN-Sitzung für Behindertenrechte leiten. An der Sitzung nehmen etwa 180 Länder teil, die der UN-Behindertenrechtskonvention (CRPD) zugestimmt haben; sie beginnt am Dienstag. Die Athena-Stiftung ist auf Unterstützung von Lehrern durch technische Hilfsmittel spezialisiert. Sie hat zudem den Status eines Sonderberaters beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC).

Die Randveranstaltung hat, wie auch die Hauptsitzung, unter anderem die Coronavirus-Pandemie zum Thema. Die Athena-Stiftung will Erfahrungen weitergeben, wie digitale Hilfsmittel den Sonderpädagogen während der Pandemie helfen. Zu Wort kommt unter anderen die israelische Schauspielerin Noa Tischbi, die auch in anderen Bereichen politisch bei den UN aktiv ist. Zum Sprecherkreis gehören außerdem Vertreter der Eltern, der Lehrer und der Wissenschaft.

Die Athena-Stiftung wurde 2006 gegründet und hat seither mehrere Initiativen für die technologische Ausrüstung von Lehrern auf den Weg gebracht. Im Jahr 2015 startete sie eine Initiative für die Verwendung von iPads in der Sonderpädagogik. Mithilfe dieser kostenlos zur Verfügung gestellten Geräte konnten etwa Autisten besser – oder überhaupt zum ersten Mal – mit ihrer Umwelt sprachlich kommunizieren.

Von: df