Israelis kritisieren geplanten Wiederaufbau der Bornplatz-Synagoge

Mit einem Brief haben sich 45 Israelis, darunter der Historiker Moshe Zimmermann und der frühere Botschafter Avi Primor, kritisch zum geplanten Wiederaufbau der von den Nazis zerstörten Bornplatz-Synagoge in Hamburg zu Wort gemeldet. Sie glauben, dass eine Nachbildung des Originals „den leeren Raum verschwinden“ lassen würde, „der Erinnerung und Nachdenklichkeit darüber auslöst, was hier zerstört worden ist“. Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Hamburg wies die Kritik gegenüber dem NDR zurück. Das Bodenmosaik, das sich zur Zeit am Ort der ehemaligen Synagoge befindet, entfalte nicht die gewünschte Wirkung.

Von: ser

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