Ins Gebet versunken: 30 Prozent der Israelis bezeichnen sich als religiös, auch wenn nicht alle regelmäßig beten

Ins Gebet versunken: 30 Prozent der Israelis bezeichnen sich als religiös, auch wenn nicht alle regelmäßig beten

Der Versuch einer Verständnisschneise

Israel ist der einzige jüdische Staat. Doch was bedeutet das im Alltag? Längst nicht alle Einwohner sind Juden, auch ist die Regierungsform demokratisch und die Gesetzgebung nicht deckungsgleich mit dem jüdischen Religionsgesetz.

Seit seiner Gründung steht der Staat Israel unter dem besonderen Generalverdacht, das mit der Trennung von (säkularem) Staat und Religion nicht wirklich hinzukriegen. Der Grund dafür kann nicht sein, dass die Bevölkerung des Staates Israel besonders religiös wäre. Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Gallup aus dem Frühjahr 2015 ist Thailand das religiöseste Land der Erde und China der Staat, der am wenigsten religiös ist.

In derselben Umfrage bezeichneten sich 65 Prozent der Israelis als entweder „nicht religiös“ oder „überzeugte Atheisten“. 30 Prozent betrachteten sich selbst als „religiös“. Aus Perspektive dieser Umfrage rangiert Israel also irgendwo in der Mitte zwischen Thailand und China.

Auch sind die großen Probleme im Verhältnis zwischen Staat und Religion im täglichen Leben oft am wenigsten dort zu finden, wo Kritiker Israels sie vermuten. So sind „die Ultra-Orthodoxen“ in der Regel nicht „die Radikalen“ in der Beziehung zu den Arabern oder in Landfragen. Im Gegenteil, die ultra-orthodox-jüdische Gemeinschaft ist oft eher staatskritisch eingestellt, vor allem, wenn es um nationalistisches Gedankengut geht.

Ultra-orthodoxe Juden in Jerusalem nach einer Demonstration gegen die Wehrpflicht im Jahr 2014

Ultra-orthodoxe Juden in Jerusalem nach einer Demonstration gegen die Wehrpflicht im Jahr 2014

Israel ist in vielerlei Hinsicht weit säkularer als die meisten europäischen Länder. Richtig ist: Sein Wappen zeigt den siebenarmigen Leuchter und zwei Olivenzweige, beides biblische Symbole. Die Flagge trägt die Farben und Streifen des jüdischen Gebetsschals.

Aber der Davidsstern ist kein religiöses Zeichen. Ursprünglich war er nicht einmal ein jüdisches Symbol. Laut Gerschom Scholem wurde dieses Zeichen erst durch Leid und Grauen des Holocaust „geheiligt“.

Die Flaggen vieler Länder enthalten religiöse Zeichen. Das gilt nicht nur für den Halbmond des Islam. So gehört das Kreuz untrennbar und bedeutungsgeladen zu den Nationalfahnen der Schweiz, Großbritanniens und der skandinavischen Länder.

Gesetzliche Feiertage und Kirchensteuern

Israel hat auch keine speziellen, staatlich festgelegten Feiertage, an denen es verboten wäre, zu „arbeiten“ oder Lastkraftwagen ab einer bestimmten Größe zu fahren, wie das in manchen EU-Ländern der Fall ist.

Im Gegensatz zur Bundesrepublik Deutschland gibt es in Israel auch keine Steuern, die vom Staat im Auftrag irgendwelcher Religionsgemeinschaften eingezogen würden. Ähnlich wie Deutschland besitzt der Staat Israel keine Verfassung, die eine Trennung von Religion und Staat als Rechtsgrundlage definieren würde.

Obwohl sich weder die Bundesrepublik noch Israel als Einwanderungsländer definieren, gewähren beide Länder bestimmten Menschen aufgrund ihrer Abstammung ein Recht auf Zuwanderung. Ein gravierender Unterschied besteht allerdings, weil die „Deutschstämmigkeit“ völlig unabhängig davon ist, ob sich ein Mensch als Christ, Muslim, Jude oder Atheist bekennt.

Israels säkulares, mancherorts gar als „anti-religiös“ verschrienes Oberstes Gericht dagegen hat entschieden, dass ein „Jude“ heute nicht gleichzeitig „Christ“ oder „Muslim“ sein könne. Dabei ist es nach der „Halacha“, dem jüdischen Religionsgesetz, überhaupt nicht möglich, sein Jude-Sein abzulegen, auch nicht durch Konversion zu einer anderen Religion.

Die Frage nach der jüdischen Identität

Seit es Juden gibt, besteht die Frage: Ist Jude-Sein Religion oder Nationalität? Sind die Juden ein Volk oder eine Glaubensgemeinschaft? Da im Judentum viel mehr Nachdruck auf das Bewahren der Gebote gelegt wird als etwa im Christentum auf einen theoretisch-theologischen Glauben, kann man durchaus zu dem Schluss kommen: Nur der ist Jude, der die Gebote befolgt. Dieses Denken hat übrigens seinen Ursprung in der Tora, wo mehrfach betont wird, dass aus seinem Volk „ausgerottet“ wird, wer bestimmte Anordnungen missachtet (siehe zum Beispiel 3. Mose 17,10; 20,3.5.6; Josua 24,20).

Im Laufe von zweieinhalb Jahrtausenden Diaspora war es nicht selten die religiöse Identität, die das Volk der Juden über alle Länder, Kulturen und Sprachen hinweg auch aus säkularer Perspektive verband.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Schabbat, der siebte Tag der Woche, der biblische Ruhetag. Einerseits ist er ein biblisches Gebot, eine Schöpfungsordnung. Heute ist er aber vor allem ein integraler Teil des jüdischen Selbstverständnisses. Ascher Ginsberg, der unter dem Namen „Ahad Ha’Am“ bekannte säkulare jüdische Denker, formulierte es so: „Mehr als Juden den Schabbat bewahrt haben, hat der Schabbat das jüdische Volk bewahrt.“

Tatsächlich ist das Halten des Schabbat einer der Faktoren, der dem jüdischen Volk über Jahrtausende hinweg, in denen es über die ganze Welt zerstreut lebte, das Bewahren einer gemeinsamen Identität ermöglicht hat. Heute kann man nirgends auf der Welt, auch als Nichtjude, den Schabbat so erleben wie in Israel.

Trennung von Staat und Religion auch in Europa relativ neu

Erst die aufkommenden Nationalbewegungen des 19. und 20. Jahrhunderts und dann die Rückkehr in das Land der Väter und das Entstehen einer israelischen Identität erlaubte es Juden, sogar als totale Atheisten „Juden“ zu sein. Das westliche Verständnis von einem Staat, der von der Religion strikt getrennt und dem Humanismus verpflichtet ist, ist auch in Europa eine relativ junge Entwicklung, die in der Renaissance und Aufklärung ihre Wurzeln hat.

Weite Teile des Judentums und vor allem auch des Islam haben aber nie eine Aufklärung im Sinne der europäischen Geistesgeschichte erfahren. In Gesellschaften, die der europäischen Philosophie einer vom Humanismus geprägten Aufklärung nicht verpflichtet sind, ist die Trennung von Staat und religiöser Instanz daher keinesfalls selbstverständlich. Das gilt nicht nur für islamische Länder, sondern kann auch in Ländern beobachtet werden, in denen die orthodoxe Kirche bestimmend ist, wie etwa in Russland. Obwohl sich Israel gerne „westlich“ sehen würde, steht es in vieler Hinsicht arabischen und muslimischen Gesellschaften näher als den meisten europäischen Staaten.

Eine echte Herausforderung für eine säkular-humanistisch begründete Demokratie entsteht, wenn sich die Bevölkerungsmehrheit weniger dem säkularen Humanismus als eher traditionell-religiösen Werten verpflichtet sieht. Hauptproblempunkt dabei ist, dass in einer Demokratie grundsätzlich das Volk der Souverän ist und die Stimmenmehrheit entscheidet.

Einer solchen Auseinandersetzung sehen sich Israels Staat und Gesellschaft in jüngster Zeit verstärkt ausgesetzt, wenn der liberal-humanistisch dominierte Oberste Gerichtshof immer mehr zum Gegenpol einer traditionell orientierten Öffentlichkeit gerät.

Wer darf einwandern?

Die Herausforderung, die jüdische Identität eindeutig festzumachen, hat bislang nicht einmal das israelische Rechtssystem gelöst. Tatsache ist, dass Menschen, die nach „halachischer“ Definition „Juden“ sind (weil sie eine jüdische Mutter haben), regelrecht überredet werden, nach Israel einzuwandern, während Menschen, die nach der rassistischen Definition der Nürnberger Gesetze vom September 1935 als Juden gelten (aufgrund eines jüdischen Großelternteils), ihr Einbürgerungsrecht durchaus auch einmal juristisch erstreiten müssen. Dieser Widerspruch in der israelischen Rechtsprechung entstand dadurch, dass sich die Gründungsväter des modernen Staates Israel nicht an die Definition der Halacha halten, sondern dem Zuflucht gewähren wollten, der von den deutschen Nazis als Jude verfolgt worden war.

„Religion in Israel“ zu begreifen ist schwierig. Sie einem Außenstehenden verständlich darzustellen, fast ein Ding der Unmöglichkeit. Das liegt zum einen daran, dass aktuelle und verlässliche Zahlen nur schwer zu bekommen sind. Die Bevölkerung des jüdischen Staates hat sich, vor allem durch diverse Einwanderungswellen, zwischen 1948 und 2013 verzehnfacht. Dabei ist zu beachten, dass mit jeder Einwanderungswelle neue religiöse Komponenten Eingang in die israelische Gesellschaft gefunden haben.

Das Status-quo-Abkommen

Grundsätzlich folgt der Staat Israel in seiner Beziehung zu den nicht-jüdischen Religionsgemeinschaften unter legalen Gesichtspunkten den Verfahren und Praktiken aus osmanischer (1516–1917) und britischer Zeit (1917–1948), mit einigen wichtigen Modifizierungen. Diese rechtliche Grundlage wird als „Status quo“ bezeichnet.

Israelisches Recht erkennt offiziell fünf Religionen an: Judentum, Christentum, Islam, Drusentum und die Bahai-Religion. Die Kirchen genießen eine gewisse Unabhängigkeit vom Staat und Autonomierechte, zu denen auch die Eheschließung und Scheidung gehören.

Eine Zivilehe gibt es im Staat Israel nicht. Deshalb heiraten viele Israelis im Ausland, wenn sie in keine der vom Staat definierten Kategorien passen oder die gewünschte Eheschließung gesellschaftliche und religiöse Grenzen überschreitet.

Alltagszenen in Jerusalem: Jüdische Jungen an der Klagemauer ...

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... arabische Frauen posieren für ein Foto ...

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... Juden und Muslime an einer Straßenbahnhaltestelle

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Das Bildungsministerium regelt ein säkulares und orthodoxes Schulsystem im Staat, gesteht aber – abgesehen von einem gemeinsamen Kernlehrplan – unterschiedlichen Glaubens- und Bekenntnisgruppen große Freiräume zu.

Religiös gespaltene jüdische Gesellschaft

Die überwältigende Bevölkerungsmehrheit in Israel ist „jüdisch“. Allerdings unterstreicht diese Bezeichnung alles, nur keine Homo­genität. Nicht-orthodoxe jüdische Strömungen, etwa das konservative oder Reformjudentum, sind in Israel nur begrenzt anerkannt.

Im Jahr 2016 stellte das US-amerikanische Meinungsforschungsinstitut Pew seine Studie über die religiös-zerspaltene Gesellschaft Israels vor. Rückschlüsse aus solchen Umfragen sind nur schwer zu schließen, weil immer genau betrachtet werden muss, wer in welchem Zusammenhang welche Frage an wen gestellt hat. Außerdem lässt sich ohne genaue Kenntnis ein internationaler Vergleich nur schwer herstellen.

Um ein Beispiel zu nennen: Wenn ein „Atheist“ in Frankreich oder Tschechien kaum weiß, was der Begriff „Gott“ bedeutet, und ein „Atheist“ in Deutschland die Glaubwürdigkeit der Bibel bezweifelt, ohne dass er diese kaum jemals in der Hand gehalten hat, wird sich ein „Atheist“ in Israel in der Sprache der Propheten mit biblischen Argumenten verteidigen, warum er von einem Gott, den es nach seiner Ansicht eigentlich gar nicht gibt, zu Recht erwartet, in Ruhe gelassen zu werden.

Der Frust der Säkularen

Säkulare israelische Juden sehen Israel als ein modernes, demokratisches Land, das seinen Bürgern keinerlei religiöse Traditionen vorschreiben sollte. Sie beschweren sich darüber, dass sie sich Kaschrut-Gesetzen unterordnen müssten, „die nur die Lebenshaltungskosten heben und sie zu Geiseln korrupter Kaschrut-Aufseher machen“. Tatsache ist allerdings, dass man überall in Israel Geschäfte findet, die den Geschmack besonders der russischen Juden bedienen, die keinerlei religiöse Vorprägung mitgebracht haben.

Hinzu kommt, dass es „normale“ Israelis in der Regel überhaupt nicht kümmert, was in der ultra-orthodoxen Gesellschaft vor sich geht. Es gibt öffentliche Diskussionen darüber, dass die meisten ultra-orthodoxen jungen Männer nicht in der Armee dienen. Aber so sehr sich Säkulare öffentlich darüber auslassen, dass sie die Hauptlast des Staates tragen, so wenig möchte die Armee plötzlich von Ultra-Orthodoxen überrannt werden.

Orthodoxe israelische Juden befürchten, dass die Trennung zwischen Staat und Religion letztendlich dazu führt, dass Israel seine jüdische Identität verlieren wird. Aber was wollen sie darüber hinaus? Wollen sie tatsächlich, wie viele Säkulare das befürchten, allen Einwohnern die Regeln der Halacha aufzwingen? Oder sind sie sich darüber im Klaren, dass sie trotz ihrer hohen Geburtenrate immer eine Minderheit im jüdischen Staat bleiben werden?

Streben nach Autonomie

Tatsache ist, dass auch innerhalb der ultra-orthodoxen Gemeinschaft das politische Engagement der Ultra-Oorthodoxen im zionistischen Staat heftig umstritten ist. Seit 1977 der Likud an die Macht gekommen ist, der mit den wachsenden streng-religiösen Parteien koaliert, hat deren Macht ständig zugenommen.

Allerdings scheinen die Ultra-Orthodoxen, die sich in der politischen Landschaft Israels engagieren, gar nicht zum Ziel zu haben, den Staat ultra-orthodox zu machen. Vielmehr scheinen sie von Anfang an daran interessiert zu sein, eine Autonomie innerhalb des säkularen Staates zu bekommen, die eigenen Regeln und Rechten folgt und von außen so wenig wie möglich beeinflusst werden kann. Das politische Engagement der Ultra-Orthodoxen war dann vor allem darauf ausgerichtet, dass diese Autonomie auch noch ein Budget im Staat erhalten hat.

Von: Johannes Gerloff

Johannes Gerloff, Jahrgang 1963, ist Theologe, Journalist und Buchautor. Seit 1994 lebt er mit seiner Familie in Jerusalem. Von 1999 bis 2016 war er Nahostkorrespondent von Israelnetz. Zu Vorträgen und Seminaren über biblisch-theologische Fragen und die Lage im Nahen Osten ist Johannes Gerloff weltweit unterwegs.

Das Nationalstaatsgesetz

Die Frage des Verhältnisses von Staat und Religion berührt auch das im Juli 2017 verabschiedete „Nationalstaatsgesetz“. Dieses Grundgesetz legt den jüdischen Charakter Israels rechtsgültig fest. Darunter fallen biblische Gebote wie der Schabbat als Ruhetag. Der Staat ist aufgerufen, „das kulturelle, historische und religiöse Erbe des jüdischen Volkes“ zu bewahren. In der Debatte zum Gesetz machte sich der damalige Bildungsminister Naftali Bennett dafür stark, dass jüdisch geprägte Ortschaften einen Zuzug Andersgläubiger nicht zulassen müssen, damit sie ihren Charakter erhalten können. Passagen dieser Art wurden letztlich gestrichen.

Das ändert aber nichts an der Kernaussage: Der Staat schützt die jüdische Tradition in besonderer Weise, gibt sich also nicht neutral. Kritiker beklagen, dass eine Passage zu anderen Religionsgemeinschaften fehlt, wie sie etwa in der Unabhängigkeitserklärung zu finden ist. Derzeit liegen dem Hohen Gerichtshof Petitionen gegen das Gesetz vor. Anhörungen wurden jedoch mehrfach verschoben.

Von: Daniel Frick

Diesen Artikel finden Sie auch in der Ausgabe 4/2020 des Israelnetz Magazins. In dieser besonderen Ausgabe dreht sich alles rund um das Thema Religion. Sie können die Zeitschrift kostenlos und unverbindlich bestellen unter der Telefonnummer 06441/5 66 77 00, via E-Mail an info@israelnetz.com oder online. Gerne können Sie auch mehrere Exemplare zum Weitergeben oder Auslegen anfordern.

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