Österreichischer Presserat: BDS darf als antisemitisch bezeichnet werden

Ein Artikel der „Kleinen Zeitung“, der die Israel-Boykott-Bewegung BDS als antisemitisch bezeichnet, verletzt nicht den Ehrenkodex der österreichischen Presse. Das stellte der Senat des österreichischen Presserates im Zuge eines Beschwerdeverfahrens fest. Geklagt hatte ein Verein aus der Steiermark. Dieser wurde im entsprechenden Artikel vom 8. Juli 2019 im Zusammenhang mit der „antisemitischen BDS-Bewegung“ genannt. Der Presserat betonte, dass der Antisemitismusvorwurf durch die Zeitung gerechtfertigt sei. Nach Auffassung des Senats ist die Meinungsfreiheit bei Wertungen großzügig auszulegen.

Von: mas

Sie können sich über Disqus, Facebook, Twitter oder Google anmelden um zu kommentieren. Bitte geben Sie einen Namen ein, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die unsachliche Formulierungen oder externe Links enthalten. Bitte achten Sie auch darauf, dass wir Beiträge mit mehr als 1.600 Zeichen nicht veröffentlichen. Mit Abgabe des Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

Datenschutz
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Moderation
Die Moderation der Kommentare liegt allein bei der Christlichen Medieninitiative pro e.V. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in den Nutzungsbedingungen.

comments powered by Disqus