Stephan Lehnert, Büroleiter der ICEJ-Deutschland, verteilt deutsche Fähnchen an israelische Zuschauer beim Jerusalem-Marsch

Stephan Lehnert, Büroleiter der ICEJ-Deutschland, verteilt deutsche Fähnchen an israelische Zuschauer beim Jerusalem-Marsch

Viele Christen beim Jerusalem-Marsch

Der Jerusalem-Marsch hat Tradition in der israelischen Hauptstadt. Auch dieses Jahr zeigten Christen ihre Solidarität mit dem jüdischen Staat. Israelis sind begeistert.

JERUSALEM (inn) – Beim diesjährigen Jerusalem-Marsch haben am Donnerstag zahlreiche Christen mitgemacht. Damit drückten sie ihre Unterstützung für Israel aus. Den Festumzug organisiert die Stadtverwaltung seit dem Jahr 1955. In diesem Jahr nahmen insgesamt 70.000 Menschen aus aller Welt teil, berichtet die Nachrichtenseite „Kippa“.

Israelis zeigten sich durch den zur Schau gestellten Zuspruch beeindruckt. „Großartig, großartig, einfach nur großartig!“, rief etwa Ruti. Die nationalreligiöse Jüdin ist sichtlich begeistert: „Diese Menschen kommen aus der ganzen Welt, um uns ihre Unterstützung zu zeigen.“

Die 25-jährige Jerusalemerin kommt jedes Jahr zum Stadtmarsch. „Das ist der Wahnsinn, was es sich diese Leute kosten lassen, um uns eine Freude zu machen.“ Ruti ist gar nicht mehr zu bremsen: „Das ganze Jahr hören wir von Antisemitismus in England, den USA und Deutschland. Und dann sowas! Und sogar aus Ägypten und dem Irak sind Menschen gekommen. Eigentlich müssten viel mehr von uns kommen, um diesen Leuten diese Liebe zurückzugeben. Ich möchte sie am liebsten alle umarmen. Das zu erleben, ist einfach nur ermutigend!“

Die Beteiligung der Christen erklärt sich auch durch die Veranstaltungen der Christlichen Botschaft in Jerusalem (ICEJ) zum Laubhüttenfest. In diesem Jahr sind nach deren Angaben 5.000 Christen aus fast 100 Ländern nach Israel gekommen. Das Laubhüttenfest ist das einzige jüdische Pilgerfest, zu dem die nichtjüdischen Nationen ausdrücklich eingeladen sind, wie es in der Bibel bei Sacharja 14,16 nachzulesen ist.

Von: df/mh

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