Holocaust-Überlebende Rosa Meir inmitten der arabischen Klempner-Brüder Simon und Salim Matari

Holocaust-Überlebende Rosa Meir inmitten der arabischen Klempner-Brüder Simon und Salim Matari

Arabische Klempner arbeiten kostenlos für 95-jährige Holocaust-Überlebende

Die Lebensgeschichte der jüdischen Seniorin habe ihn so berührt, dass er kein Geld von ihr verlangen wollte, berichtet einer der arabischen Brüder. Für die Zukunft gibt er ein Versprechen.

HAIFA (inn) – Zwei arabische Klempner haben einer 95-jährigen Israelin umgerechnet 260 Euro Reparaturkosten erlassen, nachdem sie von ihrer Vergangenheit als Holocaust-Überlebende erfuhren.

Die Brüder Simon und Salim Matari reparierten einen Rohrschaden in der Wohnung von Rosa Meir in Haifa. Irgendwann sei Salim mit Rosa ins Gespräch über ihr Leben gekommen, berichtet Simon Matari laut der Onlinezeitung „Times of Israel“: „Sie hat uns erzählt, dass sie 95 und eine Holocaust-Überlebende ist. Ihre Lebensgeschichte hat mein Herz berührt. In diesem Moment entschied ich, dass ich keinen Cent von ihr verlangen werde.“

Nach getaner Arbeit zückte Simon den Rechnungsblock und schrieb darauf: „Holocaust-Überlebende, mögen Sie gesund bleiben und 120 Jahre alt werden.“ Im Judentum gilt das als ideales Alter – „bis 120“ ist ein verbreiteter Geburtstagswunsch. Als Rechnungsbetrag trug der Araber „0,00 Schekel“ ein. Rosa hat dies laut einem Fernsehbericht auf „Kanal 12“ zu Tränen gerührt. Die Brüder verließen die Wohnung von Rosa Meir mit dem Versprechen, notwendige Reparaturen auch zukünftig kostenlos vorzunehmen.

Von: tk

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