Zu den Israel-Tagen möchten Freunde des jüdischen Staates positive Aspekte aufzeigen, die von den Medien eher verschwiegen werden

Zu den Israel-Tagen möchten Freunde des jüdischen Staates positive Aspekte aufzeigen, die von den Medien eher verschwiegen werden

Bundesweite Israel-Tage werben für den jüdischen Staat

Noch bis Ende des Monats werben Veranstalter aus ganz Deutschland zusammen mit dem Verein „I Like Israel” für gute Beziehungen zu Israel. Der Präsident des Zentralrats der Juden, Schuster, hält dies auch für bitter nötig.

BERLIN (inn) – Mit israelischer Musik, kulinarischen Spezialitäten und Informationsständen wollen die bundesweiten Israel-Tage die Aufmerksamkeit auf die Vielfalt des jüdischen Staates lenken. Anlass ist der 71. Jahrestag der Staatsgründung. Veranstalter ist die gemeinnützige Organisation „I Like Israel“ (ILI). Die Aktion läuft von Anfang bis Ende Mai.

Der Vorsitzender von ILI, Sacha Stawski, wünscht sich auf Konzerten und in den Fußgängerzonen gute Gespräche mit Interessierten und Kritikern. Man wolle sich den Fragen der Besucher über „dieses winzig kleine und zumeist falsch verstandene Land“ stellen: „Vor allem beleuchten wir die Seiten Israels, die sonst von den Medien ignoriert werden.“

ILI erklärt: „In Israel gibt es 6.500 Start-ups bei nur 9 Millionen Einwohnern. In diesem kleinen Land wurden seit seiner Gründung vor 71 Jahren die Wüste begrünt, Sümpfe trockengelegt und die Landwirtschaft so aufgestellt, dass es unabhängig versorgt werden kann. Araber und Juden leben in Israel friedlich Seite an Seite und führen gemeinsame Projekte durch – trotz anderslautender Propaganda.“ In keinem anderen Land im Nahen Osten sei dies alles möglich.

Nicht mehr selbstverständlich

Schirmherren der Veranstaltung sind der israelische Botschafter Jeremy Issacharoff und der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster. Heutzutage hätten die Israel-Tage besonders große Bedeutung, betont Schuster: „Auch mehr als 70 Jahre nach seiner Gründung 1948 bedarf Israel unserer Solidarität. Umso mehr in Zeiten, in denen das Verständnis für die Situation des jüdischen Staates hierzulande nicht mehr selbstverständlich ist.“

ILI unterstützt die Veranstalter mit Tipps und Materialien und koordiniert die Öffentlichkeitsarbeit. Seit 2003 hat der Israel-Tag bereits in mehr als 70 Städten und Orten in Deutschland stattgefunden. Veranstalter vor Ort sind neben ILI meist regionale Gruppen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, jüdische Gemeinden oder christliche Israelfreunde. Oft sind auch Stadtverwaltungen an den Israel-Tagen beteiligt.

Aktionen gibt es sowohl in Großstädten wie München und Frankfurt am Main als auch auch in vielen Mittel- und Kleinstädten quer durch die Bundesrepublik.

Von: tk

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