Der evangelikale Geschäftsmann Stefan Abrahamsson ist der Initiator der Solidaritäts-Flottille nach Herzlija (Archivbild)

Der evangelikale Geschäftsmann Stefan Abrahamsson ist der Initiator der Solidaritäts-Flottille nach Herzlija (Archivbild)

Schwedische Solidaritäts-Flottille in Herzlija

Diese schwedische Flottille ist Israel wohlgesonnen: Um ein Zeichen gegen die israelkritische Politik ihres Landes zu setzen, haben evangelikale Schweden eine solidarische Bootsreise nach Herzlija gemacht.

HERZLIJA / GÖTEBORG (inn) – Eine schwedische Flottille, die am 25. August aus Göteborg zu einer unterstützenden Reise für Israel aufgebrochen war, ist Donnerstagnacht in Herzlija eingetroffen. Angeführt von der Yacht „Elida“ brachten die mit israelischen und schwedischen Fahnen dekorierten Boote schwedische Politiker, Geistliche, Journalisten und Musiker mit sich. Bei ihrer Einfahrt in den Hafen spielten sie laut der Tageszeitung „Yediot Aharonot“ die israelische Nationalhymne und das Lied „Hava Nagila“.

Der evangelikale Geschäftsmann Stefan Abrahamsson hatten die Solidaritätsaktion initiiert. In Schweden sei das Bild des Landes Israel sehr schlecht, worüber er seinen Kummer ausdrückte. Bis zum 22. Oktober soll das 40 Meter lange Schiff, auf dem 50 Schweden mitgereist waren, vor Anker liegen. Israelische Gäste werden an Bord willkommen geheißen. Die Reisenden wollen die schwedische Unterstützung aber auch ins ganze Land tragen. Sie hatten bewusst eine ähnliche Route gewählt, die anti-israelische Aktivisten aus Schweden zum Gazastreifen gemacht haben, um die Sicherheitsblockade zu durchbrechen.

„Wir stehen hinter euch“

„Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten, die auf Werte wie Gleichheit gegründet wurde, die in der gesamten westlichen Welt als ideal angesehen werden. Trotzdem ist es das einzige Land, das von meiner Heimat verurteilt wird“, sagte Abrahamsson bei seiner Ankunft in Herzlija. Sie seien hierher gefahren, um den Israelis zu sagen: „Wir lieben euch und stehen hinter euch und wollen unsere Solidarität mit euch zeigen.“

Die Schweden wollen auch ein Zeichen für Christen im Nahen Osten setzen. „Wir wollen die Stille brechen, was die starke Verfolgung und ethnische Säuberung der christlichen Bevölkerung in der Region angeht“, schrieb Abrahamsson auf seiner Facebook-Seite. „Israel ist ein Land, das ein Leuchtturm für Demokratie und Menschenrechte in einem sehr dunklen Bereich der Welt ist. Der Nahe Osten braucht euch!“

„Es gibt kein Christentum ohne Abraham, Isaak und Jakob“

Abrahamsson bezeichnet sich selbst als sehr religiös: „Ich habe einen starken Gottesglauben. Es gebe kein Christentum ohne Abraham, Isaak und Jakob.“ Sein Vater hatte ihm, als er klein war, beigebracht, dass die Welt ohne jüdische Gemeinschaft in der Endzeit zugrunde gehen würde. „Gott hat euch an diesem Ort bewusst untergebracht, damit ihr die Zehn Gebote und die Werte der jüdischen Nation bewahren könnt.“

Der Bürgermeister von Herzlija, Mosche Fadlon, begrüßte die schwedischen Reisenden am Hafen: „Das ist ein sehr bewegender Tag. Wir danken euch für die Solidarität, die ihr mit Israel zeigt.“ Er erhofft sich, dass diesem Beispiel weitere Delegationen folgen werden: „In einer Zeit, in der Israel international unter Beschuss steht, sind diese Freunde ein Leuchtfeuer für die Nationen der Welt.“

Von: mm

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