Protestbild mit Damen: Frauen aus dem Hightech-Bereich demonstrieren in Tel Aviv mit einem Pappaufsteller der Bundeskanzlerin Merkel für mehr Sichtbarkeit

Protestbild mit Damen: Frauen aus dem Hightech-Bereich demonstrieren in Tel Aviv mit einem Pappaufsteller der Bundeskanzlerin Merkel für mehr Sichtbarkeit

Frauen feiern Merkel mit Pappaufsteller

Israelische Frauen aus dem Hightech-Sektor protestieren auf dem Rabin-Platz in Tel Aviv für mehr Repräsentanz in der Öffentlichkeit. Dazu benutzten sie Bundeskanzlerin Angela Merkel aus Pappe.

TEL AVIV (inn) – Israelische Frauen aus der Hightech-Industrie haben sich am Mittwoch in Tel Aviv neben einem Pappaufsteller der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel ablichten lassen. Wie die Tageszeitung „Yediot Aharonot“ berichtet, protestierten die Frauen damit gegen das reine Männertreffen, das es in der vergangenen Woche bei der Zusammenkunft von Merkel und israelischen Wirtschaftsvertretern gegeben hatte.

Merkel hatte bei dem Treffen mit der israelischen Start-up-Szene angemerkt, dass diese Industrie „sehr männer-dominiert“ sei. „Beim nächsten Mal wäre es besser, wenn auch eine Frau unter den hoffnungsvollen Pionieren der Zukunft wäre“, sagte Merkel. Das israelische Außenministerium hatte sich umgehend für die reine Männerrunde entschuldigt, deren Bild Schlagzeilen machte. Es gebe in Israel viele Hightech-Mitarbeiterinnen und -Chefinnen.

Auf den mitgebrachten Schildern der protestierenden Frauen auf dem Rabin-Platz stand beispielsweise „Tel Aviv ist mit Merkel“. „Es ist nicht das erste Mal, dass dies passiert: Es gibt Gipfel oder Treffen, wo nur Männer um einen Tisch versammelt sind“, sagte die Demonstrantin Merav Oren. Wenn die Frauen nicht die Aufmerksamkeit für diese Situation wie durch die Pappaufsteller-Aktion erhöhten, könne es immer wieder passieren. Es sei den Männern einfach nicht aufgefallen, dass es keine Diversität im Raum gegeben habe. Unter den Frauen am Rabin-Platz befand sich auch die israelische Chefin von Facebook, Adi Soffer Teeni. Männer wie der Tel Aviver Bürgermeister Ron Huldai unterstützten die Aktion vor Ort.

Von: mm

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