Seit dem vergangenen Jahr ist der St. Lazarus-Orden wieder in Jerusalem angesiedelt. (Im Bild: Das Wappen des Ordens und die Stadt Jerusalem)
Seit dem vergangenen Jahr ist der St. Lazarus-Orden wieder in Jerusalem angesiedelt. (Im Bild: Das Wappen des Ordens und die Stadt Jerusalem)

Zu Fuß von Schweden nach Jerusalem

LUND / JERUSALEM (inn) – Der schwedische Pilger Jorgen Nilsson ist nach sechs Monaten und rund 4.500 Kilometern Wanderung in Israel eingetroffen. Nilsson, Malteserritter im Jerusalemer Orden St. Lazarus, startete seine Pilgerreise im vergangenen November in seiner Heimatstadt Lund in Schweden.

Mit seiner Pilgertour will der Schwede auf die Notwendigkeit von weltweitem Frieden aufmerksam machen. „Jerusalem dient als Symbol für die Bemühungen, die nötig sind, um weltweiten Frieden zu erreichen“, zitiert die israelische Tageszeitung „Yediot Aharonot“ Nilsson. Als weiteren Grund für seine Wanderung nannte er seine Mitgliedschaft im Orden St. Lazarus. Nach mehreren hundert Jahren und dem Exil in Frankreich sei seine Organisation im vergangenen Jahr nach Jerusalem zurückgekehrt. „Als Teil meines Wunsches, unsere Rückkehr in die Heilige Stadt lebendig zu erhalten, entschied ich mich, diese historische Wanderung nach Jerusalem zu unternehmen“, sagte der Ordensritter.

Der Pilger erreichte die Stadt rechtzeitig zur ersten internationalen Fachtagung über grünes und barrierefreies Pilgern, die am Sonntag in der israelischen Hauptstadt begann. Nilsson ist einer der Teilnehmer. Der St. Lazarus-Orden sei bekannt für philantrophischen Einsatz für eine grüne Umwelt und arbeite mit der Jerusalemer Gemeinde bei der Fachtagung zusammen. Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe von Events im Rahmen des „Tages der Erde“ am heutigen Montag.

Am 18. November 2012 war Nilsson im schwedischen Lund zu seiner Tour aufgebrochen. Auf seiner Reise durchquerte er Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien und Griechenland. Vergangene Woche sei er in Haifa eingetroffen und dann weiter über Sichron Ja‘akov, Hadera, Netanja, Ra‘anana, Tel Aviv, Ramle, Ramat Rasiel und Abu Gosch nach Jerusalem gewandert, schreibt „Yediot Aharonot“. Insgesamt habe er etwa sieben Millionen Schritte unternommen. Während seiner Reise hielt Nilsson Bekannte und Freunde über einen Blog und Einträge auf Facebook auf dem Laufenden.

Auch der australische Extremsportler Richard Bowles läuft derzeit in Israel. Vergangenen Mittwoch war er zu einem Marathonmarsch auf dem israelischen Fernwanderweg „Israel National Trail“ aufgebrochen, der sich über etwa 1.000 Kilometer zwischen Dan und Eilat erstreckt. Er wolle die Strecke in zwölf Tagen schaffen, berichtet „Yediot Aharonot“. Gesponsert und unterstützt wird Bowles vom Sportartikelhersteller „Source“ und der „Gesellschaft für Naturschutz in Israel“.

Von: sz

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