Der Sieger der Kochsendung "Masterchef" liebt die mit Pessach verbundene Herausforderung.
Der Sieger der Kochsendung "Masterchef" liebt die mit Pessach verbundene Herausforderung.

„Masterchef“ liebt ungesäuerte Brote

TEL AVIV (inn) – Der israelische Meisterkoch Tom Franz empfindet die kulinarischen Einschränkungen des Pessach-Festes als Bereicherung. Da er als Konvertit die Rezepte nicht von seinen Großmüttern gelernt habe, sei er sehr experimentierfreudig, sagte der aus Köln stammende Israeli der deutschen Wochenzeitung „Jüdische Allgemeine“.

Auf die Frage, was ihm persönlich Pessach bedeute, antwortete Franz: „Sehr viel. Pessach hat so viel Symbolkraft, der Auszug der Juden aus Ägypten wird dadurch wieder lebendig, das macht es so besonders. Man spürt das außerordentliche Privileg der Freiheit jedes Jahr aufs Neue.“ Er fügte hinzu: „Über Proselyten sagt man, ihre Seele sei schon vorher beim Volk der Juden gewesen. Beim Exodus aus Ägypten war ich wohl nicht dabei, aber ganz kurz darauf schon, da bin ich sicher. Vielleicht ist deshalb Pessach eines meiner Lieblingsfeste.“

Der Koch isst sogar die bei Israelis eher unbeliebten Mazzen gern: „Ich finde sie lecker, das macht es natürlich leichter. Aber generell empfinde ich als Koch jede Beschränkung in der Küche als Herausforderung. Wie ich das koschere Kochen als eine Möglichkeit ansehe, praktisch zwei Küchen zur Verfügung zu haben, so empfinde ich auch das Fehlen von Brot, Mehl und so weiter als Bereicherung. Da ich keine jüdischen Großmütter hatte, die mir die traditionelle Küche vermittelt haben, bin ich auch äußerst experimentierfreudig.“ Das Pessach-Fest beginnt am Montagabend mit dem Seder.

Franz hatte im Januar bei Israels populärster Fernsehsendung „Masterchef“ gewonnen (Israelnetz berichtete). Er ist mit der Israelin Dana verheiratet. Die beiden haben ein Kind.

Das vollständige Interview sowie Rezepte für ein Pessach-Menü sind hier zu finden: tinyurl.com/cdpgnwe.

Von: eh

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