Der Sieger: Tom Franz aus Deutschland hat die israelische Jury mit seinen Rezepten überzeugt.
Der Sieger: Tom Franz aus Deutschland hat die israelische Jury mit seinen Rezepten überzeugt.

Deutscher gewinnt bei populärster TV-Sendung

JERUSALEM (inn) – Tom Franz, ein nach Israel eingewanderter und zum Judentum konvertierter Rechtsanwalt aus Köln, ist der neue „Masterchef“ Israels. Bei der populärsten israelischen Fernsehsendung des Zweiten Kanals gewann er mit einem perfekt gebackenen Fleischgericht den live ausgestrahlten Wettbewerb.

Die beliebte Sendung verzeichnet eine Einschaltquote von 40 Prozent. Am Ende standen eine Palästinenserin, Salma Fajoum aus Kafr Kassem, und der Deutsche, Tom Franz, in der Endrunde. Eine aus Marokko stammende Israelin war zuvor auf dem dritten Platz ausgeschieden.

Obgleich es sich um einen reinen Koch-Wettbewerb handelte, ähnlich wie vergleichbare TV-Sendungen in Deutschland, hat der TV-Sender „Kanal 2“ den Teilnehmern bei der Endauswahl auch viel Sendezeit zu ihrem persönlichen Hintergrund eingeräumt. So wurde Tom Franz beim Besuch seiner Eltern in Köln gezeigt. In Tränen aufgelöst erzählte Toms Mutter, wie schwer es ihr gefallen sei, die Auswanderung ihres Sohnes nach Israel hinzunehmen. Aber jetzt sei sie glücklich, dass er mit Dana eine wunderbare Frau gefunden habe, mit der er ihr den Enkel David geschenkt habe.

Während der Sendungen, bei der Vorbereitung seiner preisgekrönten Gerichte, hatte Tom Franz immer wieder betont, wie ihn die Gerichte seiner Mutter, die deutsche Küche und die typisch deutsche „exakte“ Präsentation der Gerichte wichtig gewesen seien.

Im Gespräch mit diesem Korrespondenten sagte Tom Franz, dass er sich aus völlig unpolitischen Motiven bei dem Wettbewerb angemeldet habe. Ihm sei aber klar, dass er in Israel wie in Deutschland Klischees umwerfe.

Von: Ulrich W. Sahm

Sie können sich über Disqus, Facebook, Twitter oder Google+ anmelden um zu kommentieren. Bitte geben Sie einen Namen ein, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die unsachliche Formulierungen oder externe Links enthalten. Bitte achten Sie auch darauf, dass wir Beiträge mit mehr als 1.600 Zeichen nicht veröffentlichen. Mit Abgabe des Kommentars erkennen Sie die Nutzungs- bedingungen an.

Datenschutz
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Moderation
Die Moderation der Kommentare liegt allein beim Christlichen Medienverbund KEP e.V. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in den Nutzungsbedingungen.

comments powered by Disqus

Anzeige

Anzeige