Generalmajor, der vor Jom-Kippur-Krieg warnte, gestorben

Von Israelnetz

Der israelische Generalmajor Avieser Ja’ari ist am Montag mit 96 Jahren gestorben. Vor dem Jom-Kippur-Krieg war er für den Militärgeheimdienst tätig. Am 1. Oktober 1973, fünf Tage vor Kriegsausbruch, übermittelte er eine Warnung: Ägypten und Syrien bereiteten einen Krieg vor. Doch er wurde angewiesen, die offizielle Einschätzung des Geheimdienstes zu vertreten: „Nichts passiert“. Vor der Staatsgründung gehörte Ja’ari der Untergrundbewegung Palmach von der Hagana an. 1987 beendete er nach etwa 39 Jahren seinen Dienst bei der Armee. Bis 2000 arbeitete er im Büro des Staatsprüfers. (eh)

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7 Kommentare

  1. Ist das israelische Manier oder Dummheit, Warnungen in den Wind zu schlagen? Schon damals hatte die israelische Regierung Ägypten und Syrien unterschätzt. Hätte auch ganz anders ausgehen können.
    Ein langes und ereignisreiches Leben mit allen Höhen und Tiefen geht für den Generalmajor zu Ende. Ruhe er in Frieden. ✝️🇮🇱

  2. Der gleiche Fehler ist vor dem 7.Oktober passiert…
    Wie immer gilt: Hochmut (Stolz) kommt vor dem Fall…. ein Gesetz das vor tausenden Jahren und auch heute noch gilt.

      1. Ella, die Zahal trifft kaum eine Schuld, tatsächlich haben sich einzelne Gruppen,Züge und Kompanien gleich nach Eintreffen der ersten Nachrichten spontan gesammelt und auf den Weg gemacht, ohne irgendwelche Befehle von oben. Unzureichend ausgerüstet, haben sie bis zum Eintreffen kampfstarker Verbände gut und erfolgreich gekämpft, sonst wären die Verluste noch viel höher und schlimmer ausgefallen. Die Schuld liegt bei anderen Verantwortlichen, und wir alle wissen, bei welchen, auf dieser Seite der Grenze wie auch auf der anderen.
        SHALOM

        1. @Klaus
          Ja natürlich will ich der IDF nicht die Schuld geben. Aber es ist total unverständlich, dass Warnungen ausgesprochen und weitergegeben wurden und sie einfach abgetan wurden, von höherer Stelle. Wenn man gehört und gehandelt hätte, wären auch viele Opfer der Zahal nicht passiert, das hätte ich gewünscht. Und deshalb auch mein Wunsch nach Untersuchung, damit diese Wiederholungen aufhören.
          Liebe Grüße

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