Fußball: Tel Aviv zieht als Gruppensieger in die K.-o.-Runde ein

TEL AVIV (inn) - Die Erfolgsgeschichte von Hapoel Tel Aviv in der Europa-Liga geht weiter: Mit einem 1:0-Sieg gegen den Hamburger SV sicherte sich die Mannschaft von Eli Gutman den Gruppensieg und erreichte die K.-o.-Runde der letzten 32 Mannschaften.

Dort hat der zwölfmalige israelische Meister als Gruppensieger im entscheidenden Rückspiel Heimrecht. Zudem können die Israelis bei der Auslosung zunächst namhaften Mannschaften wie Juventus Turin, Olympique Marseille oder dem FC Liverpool aus dem Weg gehen.

Beim HSV blieben mit Frank Rost, Kapitän David Jarolim, Jerome Boateng und Eljero Elia einige Stammspieler auf der Bank. Zunächst hatte Tel Aviv eine Schrecksekunde zu überstehen, als die Hamburger frei vor dem Tor von Vincent Enjeama auftauchten, aber die Chance nicht verwerten konnte. HSV-Torwart Wolfgang Hesl machte bereits nach sieben Minuten auf sich aufmerksam, als er einen Schuss von Samuel Yeboah abwehrte.

Im mit 15.000 Zuschauern ausverkauften Bloomfield Stadion gingen die Gastgeber in der 23. Minute dann durch Yeboah in Führung. Dieser konnte den Ball nach einem Pass von Gili Vermut und einem Stellungsfehler von Marcell Jansen zum 1:0 ins Tor schieben. Der Hamburger SV ließ vor der Pause noch eine hochkarätige Torchance durch Marcus Berg aus.

Gästetrainer Bruno Labbadia brachte im zweiten Abschnitt mit Tunay Toron und Eljero Elia neuen Schwung in das Hamburger Angriffsspiel. Walid Badir musste gegen seinen bereits geschlagenen Torhüter einen Elia-Schuss von der Linie kratzen. Auf Seiten der Israelis hatte Itai Schechter noch eine Großchance, die er aber genauso wenig verwerten konnte, wie Tesche, Torun und Elia auf Seiten der Gäste. In der Schlussphase verlegte sich Tel Aviv größtenteils auf das Halten des Ergebnisses, bei dem es auch blieb.

Im zweiten Spiel trennten sich Rapid Wien und Celtic Glasgow mit 3:3. Hapoel Tel Aviv belegt mit 12 Punkten den ersten Platz, vor dem Hamburger SV (10), Celtic Glasgow (6) und Rapid Wien (5). Die Auslosung ergab, dass Tel Aviv zum russischen Vertreter Rubin Kasan reisen muss.

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