Fünf bewaffnete Palästinenser und Mädchen getötet

NABLUS (inn) – In der Autonomiestadt Nablus ist es am Mittwochmorgen zu Zusammenstößen zwischen bewaffneten Palästinensern und Soldaten gekommen. Dabei wurden fünf militante Palästinenser und ein Mädchen getötet.

Wie die Tageszeitung „Ha´aretz“ berichtet, umstellten Truppen ein Gebäude in Nablus. Darin hatten sich gesuchte Palästinenser verschanzt. Als diese sich weigerten, sich zu ergeben, kam es zu einem Feuergefecht. Nach palästinensischen Angaben waren vier der fünf getöteten Palästinenser Mitglieder der Tansim-Milizen, der fünfte gehörte der Terrorgruppe Dschihad al-Islami an. Zudem kam ein elfjähriges Mädchen ums Leben. Ein weiterer Palästinenser wurde verwundet.

Die bewaffneten Palästinenser werden für zahlreiche Schuss-Attentate in der Gegend von Nablus (Sichem) verantwortlich gemacht. Zudem sollen sie geplant haben, Anschläge auch in Israel zu verüben.

In der Nacht zum Mittwoch feuerten Palästinenser im Gazastreifen etwa 19 Mörsergranaten auf die jüdische Ortschaft Neveh Dekalim und einen nahegelegenen Militärposten ab. Dabei wurde ein Industriegebäude beschädigt.

Wie Vertreter des Siedlungsblockes Gusch Katif mitteilten, wurden während des vergangenen Jahres 4.409 Mörsergranaten auf die dortigen Ortschaften abgeschossen.

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