Freundeskreis Yad Vashem kritisiert Darstellung von Anne Frank mit Palästinensertuch

Von epd

Die Kunstausstellung „Comune“ zum Nahost-Konflikt im privaten Potsdamer Fluxus-Museum sorgt für Kritik. Der Freundeskreis Yad Vashem kritisierte am Freitag, das dort gezeigte Bild der 1945 im KZ Bergen-Belsen gestorbenen Anne Frank mit einem Palästinensertuch instrumentalisiere die Biografie des jüdischen NS-Opfers. Der Vorsitzende Kai Diekmann erklärte, der Holocaust und seine Opfer seien „keine Schablonen für politische Auseinandersetzungen“. Wenn Anne Frank zur Palästinenserin und Israelis implizit zu den neuen Nazis erklärt werden, überschreite dies die Grenze zum Antisemitismus.

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11 Antworten

  1. Es ist traurig, wie häufig „Palästinensertücher“ für böse Zwecke verwendet werden.
    Wir brauchen schärfere Gesetze, die den Missbrauch von Opfern des NS-Regimes verbieten und ahnden.
    Anne Frank bleibt uns immer in Erinnerung, durch ihre Tagebücher.
    Die Erinnerung an meine Zeit OHNE „Palästinenser-Diskussionen“ in West-Berlin bleibt auch da, seit den 90er Jahren wird diese Welt immer schlimmer…Das begann mit dem Schein-Frieden von Oslo.

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  2. Der Antisemit Costantino Ciervo und die Ausstellung gegen Israel und pro Hamas.

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  3. Es ist genauso pervers, Symbole und Symbolik der Shoah für antisemitische Zwecke zu missbrauchen. Es scheint, die Israel-und Judenhasser dieser Welt können gar nichts anderes als mit dreckigen Methoden ihre menschenverachtenden Thesen zu verkaufen und dabei auch noch zu brüllen:,,Und stimmst du mit mir nicht überein, so schlag ich dir die Zähne ein.“
    SHALOM

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  4. Weh denen, die Böses gut und Gutes Böse nennen, die aus Finternis Licht und aus Licht Finsternis machen!
    Jeremia 5/20

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  5. Mit dem Palästinensertuch hatte ich vor dem Massaker kein Problem. Mit dem Krieg und dem darauffolgenden Antisemitismus hat sich das natürlich stark verändert. Das Präparieren des Jesuskindes im Vatikan fand ich abartig und jetzt der Fall mit Anne Frank zeugt vom Islamismus, der die ganze Welt überschwemmt und kein Halt vor nichts macht. Ich kann’s nur schwer ertragen.
    OT: In der Familie gab es auch Diskussion. Sohn mit Familie waren im Urlaub in Ägypten. Sohn mit Enkel auf einer Jeep-Tour durch die Wüste. Was haben die beiden als Gesichtsschutz gegen den Sand und Staub bekommen? Palästinensertuch! Ich tat meinen Unmut kund, aber? Festgehalten auf Foto bekomm ich das bestimmt als Weihnachtsgeschenk im Kalender. Was will man da machen? Vielleicht meinerseits das Foto präparierten.🤔😂

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    1. @Ella
      Das ist ja blöd. Aber was willst du machen? Ich hasse diese Tücher auch und hatte mir vor dem Massaker keinen Kopf darum gemacht. Aber immer noch besser als Sand in den Sugen und einen Sonnenstich/brand. Sieh es einfach mal so. Das Tuch an sich kann ja nix dafür. 😆😆😬
      Liebe Grüße und schöne Feiertage für euch!😘😘🇮🇱🙏

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      1. @Manu
        Nein, das Tuch kann nix dafür.🤣🤣 Und mein Sohn konnte ja schlecht das Diskutieren anfangen. Machs gut, meine liebe und schau, dass deine Hörnchen friedlich ins neue Jahr kommen. Drück dich.🐿🐿🫂💝

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  6. Ich finde es geschmacklos! Anne Frank, mit Palästinensertuch. Ich kann es einfach nicht glauben.

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  7. Dieses Tuch und wie es benutzt ist kulturelle Aneignung, denn es kommt original aus Nord-Irak,
    wo ich selbst eins erwarb im zuge eines journalistischen Aufenthalts !

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  8. Es ist nicht das Tuch an sich,sondern die Absicht, mit der dieses Tuch so präsentiert und Verwendet wird.
    Das Tuch selbst ist harmlos, nicht aber der Zweck der Kampagne, die sich dahinter verbirgt.
    SHALOM

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