FINA kritisiert arabische Länder für Israel-Boykott

LAUSANNE (inn) – Der Weltschwimmverband FINA hat den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Katar für ihren Umgang mit der israelischen Delegation beim Schwimm-Weltcup eine Warnung ausgesprochen. In beiden Ländern diskriminierten die Organisationen der Sportveranstaltung die Israelis.
Beim Weltcup in Dubai verzichteten die Veranstalter darauf, die israelische Flagge anzuzeigen.

Foto: Screenshot Jerusalem Post

Beim Weltcup in Dubai verzichteten die Veranstalter darauf, die israelische Flagge anzuzeigen.

In der Warnung habe die FINA die beiden Golfstaaten daran erinnert, dass die Regeln des Schwimmverbandes für alle Landesverbände gleichermaßen gelten. Die FINA werde außerdem „garantieren, dass alle Schritte in Zukunft unternommen werden, um es zu solchen Handlungen nicht wieder kommen zu lassen“, heißt es in einer Mitteilung des Schwimmverbandes. Im Blick sind dabei die anstehenden Schwimmwettbewerbe in besagten Ländern im kommenden Jahr.
Beim Weltcup in Dubai und in Doha hatte es eine Reihe von diskriminierenden Handlungen gegenüber der israelischen Delegation gegeben. So blendeten die übertragenden Fernsehsender israelische Flaggen aus. Die Veranstalter entfernten eine israelische Flagge vor der Schwimmhalle (Israelnetz berichtete).

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