Fernsehfestival von Monte Carlo: Film über „Ehrenmord“ mehrfach ausgezeichnet

Von Israelnetz

Ein Film über „Ehrenmorde“ hat auf dem 65. Fernsehfestival von Monte Carlo unter anderem den Preis für den „Besten Film“ erhalten. Die als Thriller zusammengefasste Fernsehserie „Fadia“ stammt aus der Feder des israelisch-palästinensischen Regisseurs Schady Srur. Eine zentrale Frage von Fadia ist laut ihm: Was bewegt einen Menschen, seine eigene Schwester oder Tochter umzubringen? Die Finanzierung des Films erfolgte durch israelische Förderprogramme. Zudem würdigte die Jury die Darstellerin Dschara Dscharrar als „Beste Schauspielerin“. „Ehrenmorde“ gelten überwiegend als Problem islamischer Länder. (cb)

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4 Kommentare

  1. Ehrenmorde werden häufig von islamischen Männern begangen. Einmal soll aber ein deutscher Mann eine Grau getötet haben, weil sie dich von ihm getrennt hat.

  2. FADIA (arab.) Erlöser, Erretter. Und als solchen sieht sich ein Familienangehöriger auch, der einen Mord begeht an seiner Schwester, seiner Frau, weil sie sich „nicht ehrenvoll und nicht richtig“ für die Familie verhält. Das Wort Ehre gibt dem Verbrechen einen falschen Pinselstrich. Gemeint ist nicht die Ehre für das Leben, sondern für ein patriarchales Wertesystem, nicht nur in islamischen Ländern, das gibt es auch in Deutschland. Ich bin nicht genau informiert, aber ich hoffe, das diese Morde bei uns mit „lebenslänglich“ bestraft werden.

  3. Leider sind Ehrenmorde in der BRD angekommen. Wie furchtbar, wenn man nicht sein darf, wie man möchte. Männer haben nicht über Frauen zu bestimmen. Clans haben nicht über Menschen zu bestimmen. Ohne Text: Ich hatte damals eine Kollegin, die sollte einen Mann heiraten, den sie nicht kannte. Sie Ärztin, er kam aus Anatolien. Drama pur. Sie sagte, wenn sie den Typen nicht heiratet, beschmutzt sie die Familienehre.

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