Fehlfunktion verhinderte Anschlag auf israelische Touristen

SCHARM EL-SCHEICH (inn) - Israelische Touristen im Sinai sind im Juli offenbar nur knapp einem Bombenanschlag entgangen. Wie der israelische Fernsehsender "Kanal 2" am Mittwoch berichtete, wurde das Attentat nur durch eine technische Fehlfunktion verhindert.

Laut dem Bericht waren die Touristen in einem Bus von Taba nach Scharm el-Scheich im Sinai unterwegs. Dabei wurden Terroristen auf die Israelis aufmerksam und begannen, dem Fahrzeug zu folgen. Bei einem Stopp nahe der Ortschaft Nuweibe wollten sie eine Bombe neben dem Bus zünden. Allerdings explodierte der Sprengsatz nicht. Der Bus setzte seine Fahrt fort, noch bevor die Terroristen die Bombe repariert hatten.

Israels Anti-Terror-Einheit wiederholte seine Warnungen vor Reisen in den Sinai. Es gebe konkrete Hinweise auf Anschläge gegen Israelis und auf Entführungen von israelischen Touristen in den Gazastreifen. Trotz dieser Warnungen machen jährlich Tausende Israelis auf der benachbarten ägyptischen Halbinsel Urlaub.

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