Fast zwei Drittel der Israelis für Gespräche mit Hamas

JERUSALEM (inn) - Die Mehrheit der Israelis befürwortet direkte Gespräche mit der Hamas. Das geht aus einer Umfrage der Universität Tel Aviv vom Dienstag hervor.

Von den Teilnehmern sind 64 Prozent für Verhandlungen mit der Hamas, beispielsweise über eine Feuerpause oder die Freilassung des entführten Soldaten Gilad Schalit. Hingegen lehnen 28 Prozent solche direkten Gespräche ab. Schalit befindet sich seit Juni 2006 in den Händen palästinensischer Terroristen.

Von den Wählern des Likud sprachen sich 48 Prozent für unmittelbare Kontakte zur Hamas aus. Bei den Kadima-Anhängern betrug der Anteil 55 Prozent, bei den Avoda-Wählern 72 Prozent.

Die israelische Regierung unter Führung der Kadima-Partei schließt direkte Gespräche mit der Hamas derzeit aus. Denn die palästinensische Gruppierung weigert sich, auf Gewalt zu verzichten und den Staat Israel anzuerkennen.

Die Tageszeitung „Ha´aretz“ hatte die Umfrage in Auftrag gegeben.

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