Fajjad: „Widerstand ist legitim“

KAIRO (inn) - Premierminister Salam Fajjad hat den Palästinensern grundsätzlich das Recht zugestanden, sich der "israelischen Besatzung" zu widersetzen. Dies müsse jedoch nicht zwangsläufig durch Gewalt geschehen, sagte er am Montag in Kairo.

In Fajjads Regierungsprogramm kommt der Begriff „bewaffneter Kampf“ im Zusammenhang mit dem Widerstand gegen Israel nicht vor. Deshalb hat der Politiker der Fraktion „Der dritte Weg“ Morddrohungen von der palästinensischen Terrorgruppe „Volkswiderstandskomitees“ erhalten. Auch bei der Hamas, der PFLP und dem Islamischen Dschihad stieß das Programm auf Kritik.

Nun betonte Fajjad das palästinensische Recht auf Widerstand, wie die Tageszeitung „Ha´aretz“ berichtet. Gleichzeitig stellte er die Frage: „Was ist im Wesentlichen die Essenz des Widerstandes, vor allem angesichts der Natur der bestehenden Besatzung? Beginnt er nicht, indem man jede mögliche Anstrengung unternimmt, um die Standhaftigkeit des palästinensischen Bürgers auf seinem Land zu verstärken? Dies ist das Programm der Regierung.“

Fajjad führt in Kairo eine Delegation an, welche die Palästinenser bei der Arabischen Liga vertritt.

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