EU-Studie: Verkehrssicherheit für ältere Menschen – Israel auf Rang zwei

BRÜSSEL (inn) - Portugal, Israel und Frankreich konnten in den vergangenen Jahren die Sicherheit auf ihren Straßen für ältere Menschen deutlich erhöhen. Zwischen 1997 und 2006 sank in Israel die Zahl der über 65-jährigen Verkehrstoten jährlich um durchschnittlich 7 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Studie des "European Transport Safety Council" (ETSC) hervor.

Portugal führt die Studie an. Es konnte die Zahl der älteren Verkehrstoten um jährlich 8 Prozent senken, Frankreich landetet mit 6 Prozent auf Platz drei. Der EU-Durchschnitt lag bei 3,7 Prozent. Rumänien hatten keinen Erfolg, dort stieg die Zahl der über 65-jährigen Verkehrstoten jährlich an.

Das Risiko für eine ältere Person, im Straßenverkehr ums Leben zu kommen, ist in Israel, den Niederlanden und der Schweiz allerdings doppelt so hoch, wie für einen jüngeren Menschen. Dies sei paradox, da diese Länder eine relativ gute Verkehrssicherheit hätten, heißt es in dem ETSC-Bericht.

Am sichersten leben Verkehrsteilnehmer über 65 Jahren in Malta, Großbritannien und Schweden. Am gefährlichsten sind die Straßen für ältere Menschen in Litauen, Zypern und Polen.

Der ETSC ist Instrument des Europäischen Sicherheitsrates zum Vergleich der Verkehrssicherheit in den EU-Mitgliedsstaaten. Durchgeführt werden die Studien in 27 Mitgliedsstaaten sowie in Norwegen, der Schweiz und Israel.

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