Erfolgreiche Tagung: “Das historische Akko als lebendige Stadt”

AKKO (inn) – Zahlreiche bekannte Historiker, Tourismusexperten, Archäologen und Architekten aus Israel, Europa und den USA haben auf einer Konferenz in der nordisralischen Küstenstadt Akko die Grundlagen für ein neues touristisches Konzept für die historische Stadt gelegt. Die Tagung fand von Sonntag bis Mittwoch in der weltbekannten und einzigartigen Unterirdischen Kreuzfahrerstadt in Akko statt und stand unter dem Motto “Das historische Akko als eine lebendige Stadt”.

Akko wurde im Jahr 2001 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die auf einer Landzunge errichtete Stadt war vom Altertum bis ins 19. Jahrhundert der bedeutendste Hafen des Landes und wurde von Griechen, Römern, Kreuzfahrern, islamischen Herrschern sowie Ottomanen erobert und ausgebaut. Eines der bedeutendsten historischen Bauwerke in Akko ist die Unterirdische Kreuzfahrerstadt, die erst in den vergangenen Jahrzehnten von Archäologen freigelgt wurde. Zum Vorschein kamen große Gewölbe und weltweit einzigartige Hallen, die von den Kreuzfahrern während ihrer Regierungszeit in Akko zwischen 1191 und 1291 erbaut wurden.

Obwohl die Altstadt von Akko bereits eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten für Israel-Touristen ist, soll die Altstadt mit ihren archäologischen Bauten und Gassen für Besucher weiter verbessert und attraktiver gestaltet werden. Für Besucher aus aller Welt sollen nun Angebote geschaffen werden, die der Einzigartigkeit Akkos entsprechen und gleichzeitig den Bedürfnissen der Bewohner der historischen Altstadt entgegenkommen.

Archäologen, Historiker und Vertreter des Tourismusministerium haben daher auf der Konferenz in Akko über Möglichkeiten beraten, wie einerseits die archäologischen Ausgrabungen geschützt und andererseits neue Hotels und Restaurants für Besucher in oder in unmittelbarer Nähe der Altstadt errichtet werden können. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten in Israel, wie Massada oder Jerusalem, wurden in der Vergangenheit in Zusammenarbeit zwischen dem Tourismusministerium und der Israelischen Altertums-Behörde sowohl archäologisch bearbeitet als auch für Touristen zugänglich gemacht. Gleiches soll nun in Akko geschehen.

In den kommenden Tagen lesen Sie auf Israelnetz in loser Folge zahlreiche Beiträge zu den Themen der Tagung in Akko. Unter “Israelnetz Spezial: Akko” lesen Sie bereits heute ein Interview mit dem stellvertretenden Marketing-Direktor des israelischen Tourismusministeriums, Pinny Millo, sowie ein Gespräch über die Hintergründe der Stadterneuerung mit dem bekannten israelischen Architekten Arie Rahamimoff, der einen sogenannten “Masterplan” für Akko entworfen hat.

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