Erekat würdigt deutsche Hilfe für Palästinenser

JERICHO (inn) - Der palästinensische Chef-Unterhändler Saeb Erekat hat sich bei Deutschland für die Unterstützung bedankt. Gleichzeitig forderte er die internationale Gemeinschaft auf, den Palästinensern angesichts der schweren wirtschaftlichen Lage zu helfen.

Erekat äußerte die Bitte bei einem Treffen mit dem Sicherheitsberater von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Christoph Heusgen. Der schnellste Weg, um einen umfassenden und dauerhaften Frieden zu erreichen, sei ein Ende der israelischen Besatzung, die 1967 begonnen habe. Dieses Ziel sei der Vision von US-Präsident George W. Bush, der „Roadmap“ und der arabischen Friedensinitiative gemeinsam. Dann solle ein palästinensischer Staat mit Ostjerusalem als Hauptstadt in den Grenzen von 1967 gegründet werden, der an der Seite Israels friedlich existieren werde.

Der Palästinenser forderte, die israelische Regierung müsse den Siedlungsbau und die Errichtung der Sperranlage um das Westjordanland stoppen. Zudem müsse sie alle feindlichen Übergriffe, Morde und Festnahmen beenden, denn diese Praktiken hätten den Kreis von Gewalt und Blutvergießen erweitert, fügte Erekat hinzu. Das berichtet die palästinensische Nachrichtenagentur „Ma´an“ am Freitag.

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