Mehrere Hundert Menschen seien am Dienstagabend zu der Veranstaltung in Schavei Schomron bei Nablus gekommen, berichtet das Nachrichtenportal „Arutz Scheva“. Unter ihnen seien auch ehemalige Einwohner der Region gewesen, die das Gebiet durch den Abkopplungsplan im Jahr 2005 verlassen mussten. Der damalige israelische Premierminister Ariel Scharon hatte im Rahmen des Plans den Abzug Israels aus einigen der seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967 von Israel besetzten Gebieten bestimmt. Neben dem Abzug aus dem Gazastreifen zog sich Israel damals auch aus vier Siedlungen im Westjordanland zurück.
Elkin betonte bei der Zeremonie, wie wichtig es sei, dass jüdische Gemeinschaften dorthin zurückkehrten. Er forderte, einen Gesetzesentwurf voranzutreiben, der sich für eine Annullierung des Abkopplungsplanes ausspricht. Die Abkopplung der Gebiete habe ihr Ziel verfehlt und schade Israels Sicherheit, Wirtschaft und Auslandsbeziehungen.
Elkin ist Co-Autor des Entwurfs, der Ende vergangenen Jahres eingebracht wurde. Er fordert die Rückkehr von Juden nach Homesch und Sa-Nur sowie die Vertreibung der dort lebenden Araber. Die Forderung gründet sich auf der Feststellung, dass Homesch und Sa-Nur in der Zone C liegen. Das ist die Region des Westjordanlandes, über die Israel die vollständige Kontrolle hat.