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Ein Drittel der israelischen Rekruten sucht Psychologen auf

JERUSALEM (inn) – Etwa 30 bis 40 Prozent der israelischen Wehrdienstleistenden suchen im ersten Jahr ihres Militärdienstes den Armee-Psychologen auf. Unter den Rekruten gebe es zudem die meisten Selbstmorde, gab der Personalchef der israelischen Armee am Dienstag vor einem Knesset-Komitee bekannt.

Von den Soldaten, die den Armee-Psychologen aufgesucht hatten, seien nur etwa sechs Prozent aus dem Militärdienst entlassen worden. Dies sagte der Chef der Personalabteilung, General Eitan Levi, vor dem Komitee für Verteidigung und Auslandsangelegenheiten.

Im Jahr 2003 habe es 37 Soldaten gegeben, die Selbstmord begingen. Darunter seien 27 Rekruten gewesen, die restlichen zehn waren fortgeschrittene Soldaten.

Die höchste Selbstmordrate hatte es demnach im Jahr 1994 gegeben. Damals nahmen sich 43 Soldaten das Leben.

80 Prozent dieser Soldaten hatten keinen Kontakt zum Psychologen aufgenommen oder wurden im zivilen Umfang behandelt. Selbstmorde sind unter männlichen Soldaten häufiger als unter weiblichen.

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