„Egged“ gewinnt Ausschreibung in den Niederlanden

AMSTERDAM (inn) - Das israelische Busunternehmen "Egged" hat eine öffentliche Ausschreibung in den Niederlanden gewonnen. Seine Busse sollen bald in der Region Waterland nördlich von Amsterdam zum Einsatz kommen. Dagegen protestiert nun eine pro-palästinensische Gruppe.

Aktivisten der niederländischen Organisation "Zusammenarbeiten für Palästina" sagten laut  "Radio Niederlande Weltweit", "Egged" unterstütze die israelische Siedlungspolitik. Das Unternehmen "macht Geld, in dem es auf den Rechten der Palästinenser herumtrampelt". Die Aktivsten deuteten die Wahl Eggeds als indirekte Unterstützung der niederländischen Regierung für Israels Siedlungspolitik, heißt es in dem Bericht unter Berufung auf die Tageszeitung "Trouw".

Die Organisation würde gerne zu einem Boykott gegen "Egged" in der Region aufrufen, da jedoch kein anderes Busunternehmen in Waterland operiere, sei dies keine brauchbare Option, heißt es weiter.

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