BERLIN (epd) – Eine israelisch-palästinensische Delegation hat am Donnerstag in Berlin drei Vorschläge für eine Zwei-Staaten-Lösung vorgestellt. Die Modelle sehen eine Separation in zwei Staaten, eine Kooperation der Staaten bei spezifischen Themen bis hin zu einer Partnerschaft eines israelischen und eines palästinensischen Staats mit gemeinsamen Systemen vor. Initiiert wurde der Prozess „Two States – Different Alternatives“ („Zwei Staaten – Verschiedene Alternativen“) vom Israeli Sapir Handelman und dem Palästinenser Samer Sinidschlawi.
Was bisherigen Friedensinitiativen fehle, sei die Einbindung der Öffentlichkeit, erklärten sie. Über die nächsten zwei Jahre sollen die verschiedenen Modelle im Rahmen öffentlicher Kongresse erarbeitet werden. Seit dem Überfall der Hamas am 7. Oktober 2023 sei eine Diskussion in Israel und „Palästina“ kaum mehr möglich, weshalb das Friedensprojekt nun auch im Ausland fortgeführt werde.
Deutschland mit Sonderrolle
Eine große Rolle misst die Delegation Deutschland bei. Die Bundesrepublik sei der „perfekte Partner“ für einen Friedensprozess, sagte Sinidschlawi. „Ihr habt es geschafft, euch mit dem jüdischen Volk zu versöhnen“, der „deutsche Geist kann das Projekt voranbringen“.
Die Delegationen kamen zuvor bereits im niedersächsischen Loccum zusammen und trafen sich in Berlin mit Vertretern des Außenministeriums. Zu der Delegation gehörten unter anderem Politikwissenschaftler, ein ehemaliger Geheimdienstoffizier und ein ehemaliger Kämpfer unter dem Palästinenserführer Jasser Arafat (1929-2004).
41 Kommentare
Friedensaktivisten, ohne den Friedefürsten Jesus zu erwähnen, ohne das Kursbuch für Israel – die Bibel in Anspruch zu nehmen – kann nicht zum Erfolg führen. Ein Menschlicher Versuch!
Lieber Gruß Martin
@Untertan
Frieden auf Erden kann nur Jesus schaffen, aber ER soll bald kommen, bevor es zu spät ist, sagt unser Bischof.
Man muss diesen Aktionismus der israel.-paläst. Delegation ja irgendwie schätzen. Man möchte Frieden und ich wünsche mir das auch sehr. Aber da wird doch der zweite Schritt vor dem ersten gemacht. Als allererstes muss Hamas entwaffnet werden, die Tunnel müssen gesprengt, geflutet oder sonstwas werden. Es geht doch nicht nur darum, den Gazanern einen eigenen Staat zu geben. Ich bin sehr skeptisch, dass dadurch der Vernichtungswille den Juden gegenüber gebrochen werden kann. Zuerst muss der Terrorismus beseitigt werden. Und das sehe ich derzeit nicht und natürlich ist darüber keine Diskussion möglich.
Die Deutschen wurden von den Alliierten zerschlagen und haben 1945 kapituliert. Nur deshalb konnte es im Laufe der Zeit zu einem versöhnenden „deutschen Geist“ kommen. Ich sehe keine Auflösung der Hamas und deren terroristischer Strukturen in Gaza.
Ella @ : Ich bin ganz auf Deiner Linie, was die Voraussetzungen für den Beginn von möglichen Verhandlungen angeht. Ein Schritt nach dem anderen, sonst fällt man auf die Nase. Ich bleibe auch skeptisch, was Verhandlungen angeht : wer macht da mit, in welcher Sprache werden die Vertäge abgefasst ? Wir hatten das Beispiel von Arafat, der auf englisch dieses sagte und auf arabisch, zu seinen Leuten, etwas ganz anderes. Un ja, Du hast Recht, nach dem Zweiten Weltkrieg lag Deutschland in Trümmern und der letzte Trottel musste kapieren, dass man den Krieg verloren hatte und das das eben Konsequenzen hatte. Die Araber haben mehrere Kriege gegen Israel verloren, aber irgendwie ist das nicht zum Volk durchgedrungen. „Realpolitik“ kann einiges verändern, haben wir ja in Europa erlebt, aber es braucht Zeit. Es braucht vor allem guten Willen, beiderseits.
OT : ganz persönlich ; danke für Deinen Beitrag unter dem Kamel-Artikel. Damals war ich vielleicht zwei Kamele wert, heute, nu ja, zwei Ziegen und zwei Schafe 🙂
@Antonia
Bleibt ihr beiden nur zusammen. Was soll der beste Ehemann der Welt mit zwei 🐑🐑 und zwei 🐐🐐? 😉Grüßle
Pardon, aber diese Initiative nehme ich nicht ernst. Die ‚zwei Staaten Lösung ‚ ist sowas von tod.
Ich empfehle das Interview von TAZ mit dem Israelischen Ex Diplomat Jeremy Issacharoff, den er beschreibt die Lage im nahen Osten ganz realistisch.
Wenn man mit viele Israelis heute über eine Zweistaatenlösung spricht, dann sagen viele: Damit belohnt ihr die Hamas. Was sie nicht verstehen: Die Hamas bekommt genau das, was sie vom 7. Oktober wollte, wenn es keine Lösung mit den Palästinensern gibt. Aber auch bei den Palästinensern muss sich etwas bewegen. Beide Seiten sind desillusioniert von ihren Führungen und haben gerade kaum Bestrebungen, auf eine Lösung hinzuarbeiten. Aber es ist nötig, und dafür müssen wir vor allem jene zivilgesellschaftlichen Kräfte auf beiden Seiten stärken, die das bereits erkannt haben.
Auch wenn ich Donald Trump für einen rassistischen Präsidenten halte, vor allem nach den Ereignissen von ICE in Minneapolis, und wo er die Obamas als Affen bezeichnete, ist der Waffenstillstand und den Friedensplan allein ihm zu verdanken. Es wäre aber besser wenn das Ende des Krieges eine israelische Entscheidung gewesen wäre. Die Entschlossenheit, die Geiseln zu befreien, hätte von Israel kommen sollen. Eine Vision, wie wir mit den Palästinensern vorankommen, hätte von Israel kommen sollen.
Hätte also DT die Notbremse nicht gezogen, würde keine der Geiseln wieder nach Hause kommen.
Na klar. Und Merz und Spahn sind ja auch Rassisten.
Und was die Geiseln angeht: Das war Erpressung auf aller unterstem Niveau. Gideon, Sie müssen sich mal überlegen, was der Hamas da alles in den Rachen geworfen wurde.
Und auch ich bleibe dabei:
Eine Zweistaatenlösung wäre eine Belohnung für Mord und Terror.
Lothar, der Weg geht über Diplomatie. Und dazu gehört, eine Alternative zur Hamas möglich zu machen.
Jetzt geht es darum, politische Stabilität herzustellen. Erstens mit den Palästinensern selbst, nicht zuletzt, um einen weiteren 7. Oktober zu verhindern. Aber wir müssen darüber hinaus schauen.
Um das zu lösen und um Israel aus der internationalen Isolation zurückzuholen, muss sich entweder die Politik der israelischen Regierung ändern. Oder die Zusammensetzung der Regierung muss sich ändern. Parallel muss es auch auf der palästinensischen Seite eine Veränderung geben.
@Gideon, selbstverständlich bin auch ich für Diplomatie. Nur wer sagt, dass der „Geist“ der Hamas nicht weiter überlebt und es nicht doch wieder zu einer Machtübernahme dieser Geister kommt.
Von daher bleiben meine Bedenken.
„Issacharoff“ sagt in dem TAZ-Interwiew u. a. Folgendes:
„Sehen Sie, mit der Hamas wird es niemals Frieden geben. Die Agenda dieser Terrororganisation schließt die Existenz Israels aus.“
und
„… zum Beispiel auch Saudi-Arabien an den Tisch zu bringen.“
(Ich meinte, da bei gerade Ihnen kürzlich große Skepsis vernommen zu haben).
Weiter sagte Issacharoff:
„Das wäre der Moment gewesen, um militärische Gewinne in politische umzuwandeln: Wir hätten damals den Deal durchziehen und die Geiseln nach Hause holen sollen.“ Gemeint war Anfang 2025, nachdem die Hamas und Hisbollah geschwächt und das Assadregime gefallen waren.
Wir haben hier oft darüber diskutiert. Hamas wollte nie alle Geiseln freigeben, sondern letzte behalten, um an der Macht zu bleiben und den Angriff auf Gazastadt zu verhindern. Nur durch den bevorstehenden Angriff plus (!) dem Einschreiten Trumps waren die letzten Geiseln freigekommen, und das für einen ganz hohen Preis, den Israel schon bezahlt hat und noch zahlen wird, unabhängig von der dann gewählten Regierung.
Ferner befürwortete Issacharoff den Waffenstopp Deutschlands.
Auch das sahen hier einige anders. So hat offensichtlich jeder seine eigene Meinung.
Genau das meine ich ja auch. Die Hamas griff Israel unter anderem deshalb an, weil ihre Doktrin Israel das Existenzrecht abspricht. Wie bereits erwähnt, hätten alle Geiseln Anfang 2025 befreit werden müssen, als Hamas, Hisbollah usw. geschwächt wären. Doch genau da beging Netanjahu einen schweren Fehler: Anstatt ein Abkommen zu schließen, wurde der Krieg ohne Plan fortgesetzt. Die Folge waren nicht nur weitere Geiseln starben, sondern auch viele IDF Soldaten, die ihren Leben geopfert haben, nur um die Geiseln zu befreien; von dem allerdings nur 1-2 aus eigener Hand gerettet worden sind, alle anderen wurden im Rahmen eines Abkommens freigelassen.
Mir ist Folgendes wichtig: Unsere eigene Leute haben immer Vorrang, selbst wenn wir uns in einem Krieg mit einer Terrororganisation befinden und es schmerzhaft ist, ein Abkommen mit diesen Terroristen zu schließen.
@Gideon, bitte lesen Sie meinen Text doch noch einmal genau durch.
Die Hamas hätte Anfang 2025 niemals alle (!) Geiseln freigelassen, auch nicht nach einem weiteren Abkommen.
Das widerspräche allen Beobachtungen während des Krieges.
„Issacharoff“ (und Sie) schätzen die Situation von Anfang 2025 leider falsch ein.
Nicht Netanjahu war an dem Tod weiterer Geiseln und IDF-Soldaten schuld, sondern ganz allein die Hamas, die das Spiel unbarmherzig und grausam in die Länge gezogen hat.
Nur durch den anhaltenden Druck plus (!) dem Trumpplan kamen zuletzt alle Geiseln frei.
Desweiteren plädiere auch ich für eine Einstaatenlösung, wie unten von „Manfred Westphal“ beschrieben.
Alles Andere würde für Israel im Desaster enden. Jetzt mal davon abgesehen, dass Israel einen starken Gott hinter sich hat.
Ja, Lothar, das ist richtig. Die Hamas hätte die Geiseln nicht freigelassen. Nur Träumer behaupten so etwas.
Inzwischen gibt es nicht nur den Slogan „Bibi muss weg“. Inzwischen ist der Vorwahlkampf der Linken gestartet. Und die haben eine Slogan: „ALLES außer Netanjahu“. Heißt nichts anders als:
sollte das Land nur mit Netanjahu zu halten sein, dann geben wir es auf. Wer das Land verkauft, dem folgen wir.
Die Geiseln, die Toten vom 7.10: für Alles außer Netanjahu opfern wir sie noch einmal.
Heißt der größte Nichtskönner kann das Land regieren, Hauptsache nicht Netanjahu. Vor ein paar Tagen hat so eine Person hier geschrieben, wie schrecklich für ihn Merz ist und dass er weg gehört, weil er nichts kann. Aber den Staat Israel will man einem Nichtskönner ausliefern, denen der Slogan heißt ja: alles außer Netanjahu. Es ist unfassbar. Man kann ja zu Netanjahu stehen wie man will, ja, der Mann macht Fehler, aber war die Regierungszeit Bennett und Lapid fehlerfrei? Die Mehrheit der Bevölkerung sah es wohl anders.
Und was die letzte Geisel anging, die vor ein paar Tagen freikam. Es war Netanjahu, der sich weigerte die Phase 2 zu akzeptieren, bevor nicht alle Geiseln zuhause waren.
Und durch wen kamen die ersten frei. Wohl kaum durch Biden. Aber Netanjahu hat keine Geisel freibekommen, tönt es hier.
Danke christin. Du warst damals auch mit dabei. Ich kann mich gut an Alles erinnern.
Was Du da hinsichtlich des Vorwahlkampfes „der Linken“ berichtest, ist ja grauenhaft, hatte ich nicht mitgekriegt. Und sowas sitzt im Bundestag.
Was Israel angeht habe ich Sorge. Egal, wie sie sich entscheiden, man wird sie immer zum Buhmann machen.
Beispielsweise, wenn es nachher nicht mit der Infrastruktur und der Versorgung klappt oder der Status von Jerusalem usw.!
Spätestens DAS wird Gott sich nicht gefallen lassen.
LG Lothar.
Lothar, nicht die Linken in Deutschland. Die Linken in Israel haben den Slogan: Alles außer Netanjahu.
Lothar: Focus Jerusalem hat am 29.1.26 eine Artikel veröffentlicht mit dem Titel: Das ungeschriebene Kapitel über Benjamin Netanjahu – der Brief eines hinterbliebenen Vaters. Er beschreibt darin einen ganz andern Netanjahu, einen mit dem er persönlich unterwegs war. Der beschreibt, wie er die Treffen mit den Angehörigen erlebt hat. Ich kann den Artikel nur empfehlen.
Christin, o.k.
Hätte auch bei uns gepasst.
Da ist die israelische Regierung natürlich auf dem besten Weg, mit dem Verkauf von Gebieten des WJL an die Siedler… Das zeigt wie interessiert Israel an der internationalen Konfliktlösung ist.
Und seit 40 Jahren hätte die PA die Gelegenheit gehabt ihre Staat zu gründen. Aber man hat ja nicht verhandelt. Zeigt wie interessiert die PA an der internationalen Konfliktlösung ist, Blub.
Lothar, nicht nur von Kritikern, sondern auch von Geisel-Angehörige wird Netanjahu vorgeworfen, dass sein eigenes politisches Überleben über die Rückkehr der Geiseln und ein Ende der Kämpfe steht. Eine Beendigung des Krieges könnte den Zusammenbruch seiner rechtsreligiösen Koalition bedeuten, da seine Partner eine Waffenruhe ablehnen. Deshalb hat Netanjahu einen Waffenstillstand immer weiter hinausgezögert.
Dass sie eine EinStaatslösung plädieren ist ihre Meinung, und das ist auch völlig in Ordnung.
Man muss aber auch schon argumentien, dass Israel für sein Demografisches Überleben ohne eine Trennung von den Palästinensern langfristig seinen Charakter als jüdischer und demokratischer Staat verliert. Eine Ein-Staat-Lösung würde entweder das Ende der jüdischen Mehrheit oder ein System ohne gleiche Rechte für alle bedeuten.
Und für einen Internationalen Frieden bleibt die Zwei-Staaten-Lösung der „einzige Ausweg“, um langfristig Frieden und regionale Integration (z. B. mit Saudi-Arabien) zu erreichen.
Die Anerkennung eines palästinensischen Staates könnte Israels internationale Isolation beenden und die Sicherheit durch klare, international anerkannte Grenzen erhöhen.
@Gideon. Das kommt mir alles sehr bekannt vor, und es wurde hier bereits maximal und kontrovers diskutiert, auch unter Heranziehen einseitiger Zuweisungen gegen Netanjahu durch Angehörige von Geiseln.
Es gab aber unter den Geisel-Angehörigen auch solche, die das eben genau anders sahen, was hier einige unter den Teppich kehren wollten.
Und jetzt ziehen Sie wieder Saudi-Arabien heran, nachdem Sie im Vorfeld Merz dafür heftig kritisiert hatten. Das passt alles nicht zusammen. Um Israel wird mir zu sehr das Los geworfen.
Einstaatenlösung ISRAEL aus dem status-quo heraus (s. K. Manfred Westphal) war gemeint. Mitnichten würde das ein Ende der jüdischen Mehrheit bedeuten.
Und was die Trennung von den „Palästinensern“ angeht, das mögen die jeweiligen „Palästinenser“ dann selbst entscheiden, wo sie sich besser aufgehoben fühlen.
Ich, und offensichtlich nicht nur ich, sehe große Gefahren für das Überleben Israels, sollte es zu der anvisierten Zweistaatenlösung kommen, eben aus bekannten Gründen des Vernichtungswillens gegen Israel.
Da wir uns jedoch zu sehr im Kreise zu drehen scheinen: Dann sollen die Aufforderer zu einer Zweistaatenlösung sich eindeutig und verbindlich dazu bekennen, dass es dem „neuen palästinensischen Staat“ nicht zugestanden werden darf, sich wieder zu militarisieren !
Lothar, bei ihrem letzten Satz könnten wir uns auf ein gemeinsamer Nenner einigen. Bevor ein unabhängiger palästinensischer Staat gegründet werden kann, muss die Hamas aufhören zu existieren, und dieser Staat darf keine Bedrohung für Israel darstellen.
Es gibt Forderungen, die ich und alle israelischen Politiker niemals akzeptieren werden; zuerst der Streitpunkt um Ostjerusalem als Hauptstadt eines palästinensischen Staates.
Erstens ist Jerusalem der heiligste Ort im Judentum, seit König David es zur Hauptstadt machte und dort die Tempel standen (heute die Klagemauer); und es gilt als die unteilbare, ewige Hauptstadt des jüdischen Staates.
Der nächste Punkt wäre das Rückkehrrecht für Palästinenser, von denen 6 Millionen in der Diaspora leben. Würde Israel diesen Kompromiss akzeptieren, käme dies demografisch dem Ende des jüdischen Staates gleich, da bereits heute über 2 Millionen Nichtjuden in Israel leben und das Rückkehrrecht sicherstellen würde, dass Juden zur Minderheit würden.
Also, Zwei-Staaten-Lösung ja, aber nicht um jeden Preis.
@Gideon.
Das sollte jetzt nicht heißen, dass ich unter dieser meiner genannten Bedingung bereit wäre, die Zweistaatenlösung zu akzeptieren. Ich habe den wunden Punkt als ein Beispiel angesprochen.
Außerdem gäbe es weitere Reibungspunkte, beispielsweise dass der „neue Palästinenserstaat“ dann ja wohl judenfrei sein soll, was wiederum keine gleichen Rechte für Alle bedeuten würde.
Trotzdem weiß ich Ihre Klarstellung zur unteilbaren Hauptstadt Jerusalem und zum nicht akzeptablen Rückkehrrecht zu schätzen. Jedoch wird man sich nicht nach uns richten. Allerdings würde es damit ja dann auch nicht zur befürchteten Überflutung kommen.
Abschließend:
1. Wir sehen hier eine sehr deutliche Mehrheit, die sich gegen einen „neuen Palästinenserstaat“ ausspricht.
2. Ihre Differenzierung wird jedoch von der pal. Seite kaum akzeptiert werden.
3. Ich fürchte, dass die EU und UN ihre sehr klaren Vorstellungen ohne Mitspracherecht Israels durchsetzen will.
4. Unter all diesen Gesichtspunkten kann ich nur dringend von einem „zweiten“ Staat abraten.
5. Bei einer Einstaatenlösung ISRAEL müsste man versuchen, die Vorteile für die Araber … deutlicher herauszustellen (z. Bsp. Energie, Gesundheitswesen, Arbeitsplätze usw.) und weiter auszuarbeiten, so dass die Hamas unbedeutend wird. Viel Möglichkeiten, um ein gesegnetes Land ISRAEL daraus zu machen, von dem alle dort lebenden Menschen profitieren würden.
Wir sollten und werden weiter kritisch beleuchten, was die Arbeitsgruppen da noch hervorbringen und vor allem, wie sich die EU und UN weiter aufstellen werden.
Wir beobachten das.
LG Lothar
Sorry, ich bleibe skeptisch. Zuviele bewaffnet gegen IL, ob in Gaza oder WJL/ Samaria- Judäa. UNO auf Pal- Seite mit islamischem Menschenrat. Emiraten, Jordanien, Ägypten, EU, traue ich nicht.
Ohne Text: Auf Trump ist kein Verlass. Heute redet er so, Morgen so. Er hat das persische Volk im Stich gelassen. Ukraine so wie so. Sind seine Epstein Akten geschwärzt? Unehrliche Menschen. Shalom
Ja, alles schwierig, und auch ich bin mehr als skeptisch. Der EU kann man leider nicht trauen.
Und was tun sich bei Epstein und dem Umfeld da für moralische Abgründe auf.
Wer weiß, was da noch bei Anderen rauskäme, würde es zu uns durchsickern. Der „Mensch“ an sich hat offensichtlich zu oft ein Problem, sich mit einem gottgefälligen, einfachen und bescheidenen Leben zufrieden zu geben. Alles Gute.
So ist es, im Menschen ist nichts Gutes!
Lieber Gruß Martin
@Untertan
Nein, im Menschen ist alles Gutes, mit einigen Ausnahmen, sagt unser Bischof, bester Theologe von allen.
Von den Erwähnten trau ich keinem weiter als meine Nasenspitze.
SHALOM
Es ist vertane Zeit und schade um ihren Körper, sie werden sich diesen laut Sacharja 12,3 wund reißen….
Die israelisch-palästinensische Delegation fordert eine Zwei-Staaten-Lösung, die keiner will.
Gespräche sind zwar gut, aber die „Zwei-Staaten-Lösung“ ist von Leuten gemacht, die entweder keine Ahnung haben oder Israel vernichten wollen.
Eine Ein-Staat-Lösung mit Israelischen Arabern und Samaritarn usw. ist die Lösung, der Koran schreibt 43mal Israel, „Palästina“ ist eine römische Erfindung und wird NICHTS werden !
Wenn man die Zeit Jesus von Nazareth betrachtet, damals gab es Israel unter Römischer Herrschaft, aber es gab KEINE ZWEI STAATEN ! Das ist Irrsinn.
Die Palästinenser nennen ihr Land „Filastin“. Das Volk der Philister, die ihr Reich an der Küste um Gaza hatten, wurde ebenfalls mehrfach in der Bibel und Thora genannt und existierte bereits Jahrhunderte vor Christus, zeitgleich mit den zwei Königreichen Israel und Juda. Da das Gebiet der Philister von den beiden Mächten nie beansprucht oder erobert wurde, hat auch Israel keinen historischen, geschweige denn völkerrechtlichen Anspruch auf Gaza.
Berlin/Deutschland
– wundert mich im schlechten Sinne nicht im Geringsten. Gerade hier in Deutschland (und gerade in Berlin) gab es ja sehr viele pro-palästinensische Demos, auf denen man Israel niedergebrüllt hat.
Das der Palästinenser Samer Sinidschlawi den deutschen eine große Rolle beimisst, ist für mich voll verständlich. Diskutiert werden ja auch nur Varianten einer 2-Staaten-Lösung aber keine Alternativen
Seit Jahrzehnten kommt aus dem AAmt : „2-Staaten-Lösung in den Grenzen von 1967 mit gemeinsamer Hauptstad Jerusalem, einvernehmlich vereinbart von Israel und Palästinensern“. Kein Wort zum Rückkehrrecht, zu Pay-for-Slay, usw. Keine möglichen anderen Alternativen werden vom AAmt öffentlich auch nur angedacht oder vorhandene diskutiert.
Warum nicht aus dem status-quo eine Ein-Staaten-Lösung ISRAEL als Endziel entwickeln, die den vorhandenen palästinensischen Bürgern föderale und Minderheitenrechte bieten! Auch dafür gibt es seriöse Gedanken. Also, kein Gedankenverbot!
Ich würde den Palästinensern von Herzen ihren eigenen Staat gönnen, in dem sie sich in Frieden entfalten können. Ein solcher Staat würde aber nur funktionieren, wenn er keine gemeinsame Grenze mit Israel hat. Und am allerwenigsten würde er funktionieren, wenn er auf Land errichtet würde, was bislang zu Israel gehört. Die Wüsten in den „Bruderländern“ der Palis sind einige hundertmal größer als ganz Israel. Eine großzügige Abtretung von Wüste zum Zweck der palästinensischen Staatsgründung wäre also für keinen Wüstenstaat wirklich ein Verlust. Und für den Aufbau der Infrastruktur gäbe es in einem solchen Fall mit Sicherheit Sponsoren. Es wäre mal interessant, wie die Palästinenser auf so einen Vorschlag reagieren würden.
soll doch Israel in die Wüste ziehen, schließlich besetzt Israel Palästinensisches Land. Das wäre doch eine tolle Idee.
Ich habe auch ne tolle Idee, sevi und zwar für Sie:
1. Wann wurde der eigenständige Staat Palästina vor 1948 gegründet?
2. Welche Staatsform hatte er?
3. Wer war Regierungschef?
4. Welche Währung hatte er?
5. Welche Staatsgrenzen hatte er?
Reichen die 5 erst mal, habe noch 100 andere. Aber versuchen Sie sich doch erstmal daran?
Es ist nicht das Land der „Palästinenser“ – die heissen erst seit 60 Jahren so und sie hätten es gerne, daß „Palästina“ den „Palästinensern“ gehören müsse, nur weil sie sich seit 60 Jahren „Palästinenser“ nennen!? Sorry – das ist Unsinn. Das ist Volksverdummung.
Palästina ist eine Region, in der Juden seit 3T Jahren ohne Unterbrechung leben. Alle anderen kamen später. Und nein, die Juden haben nicht fremdes Land gestohlen. Daher wurde dort 1948 der jüdisch verfasste Staat Israel gegründet auf Basis einer UN-Resolution. Der müsste gleich mal um seine Existenz kämpfen – überfallen von seinen arabischen Nachbarn. Sie haben später Land besetzt in einem Krieg, den sie ebenfalls nicht begonnen haben. Da sind die arabischen Bewohner der Region einfach selbst schuld an ihrem „Pech“. Krieg um Krieg angefangen. Krieg um Krieg verloren. Land – das ihnen völkerrechtlich ja sowieso nie „gehört“ hat! – verloren. So ist das immer schon in der Geschichte: Wer Krieg anfängt ohne zu gewinnenn, hat hinterher weniger (schlimmstenfalls nichts). Was denn sonst!?
Wo waren denn die Friedensaktivisten, als die Geiseln in den Tunneln und Wohnungen der Hamas-Schergen elendich untergebracht waren? Wo ward Ihr? Habt Ihr bei den Hamas-Mördern protestiert? Wo waren die Demos für die Freilassung der Geiseln?
Die in den 70iger Jahren erfundene „palästinensische“ Staatlichkeit darf nicht wahr werden, es würde ein weiterer Terrorstaat werden. Gideon Sa’ar sprach auch von einer ewigen Schande, als Großbritannien, Frankreich, Kanada, Portugal und Australien den Judenschlächtern von Gaza einen „Staat schenkten“. Besonders perfide war auch der Zeitpunkt. Und noch ein Punkt: Die ursprünglich 711.000 arab.Flüchtlinge sind auf fast sechs Millionen „Flüchtlinge mit Rückkehrrecht“ angestiegen. Wie sollte das aussehen? Die arab.Führer haben diesen Menschen versprochen, dass sie eines Tages Israel demographisch überschwemmen und demokratisch zerstören würden. Israel wird einen solchen Staat nicht zulassen.
@Israelnetz:
Danke für den Bericht !
Ich war dazu auf verschiedenen Internetseiten. Wissen Sie, ob man die ersten Zwischenergebnisse der drei Vorschläge irgendwo einsehen kann?
Und noch eine allgemeine Anmerkung:
Die Aussage von Sinidschlawi
„Ihr habt es geschafft, euch mit dem jüdischen Volk zu versöhnen.“
würde ich persönlich andersherum betonen:
„Das jüdische Volk hat es geschafft, uns zu vergeben und sich mit uns zu versöhnen.“
Lieber Lothar, aktuell kennen wir keine spezifischen Seiten. Bei neuen Entwicklungen greifen wir das Projekt sicher wieder auf.