Drei Palästinenser bei Raketenangriff getötet

NABLUS (inn) – Israelische Soldaten haben am späten Montagabend eine Rakete auf ein Auto im Flüchtlingslager Balata bei Nablus abgefeuert, in dem ein örtlicher Führer der Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden unterwegs war. Dabei wurden drei Palästinenser getötet.

Bei den Getöteten handelt es sich um den örtlichen Führer der Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden, Khalil Marschud (24), Awad Abu Said und Mohammed al-Assi, ein Mitglied der Terrorgruppe Dschihad al-Islami.

Aus Armeekreisen hieß es, Marschud sei für zahlreiche Terroranschläge verantwortlich. Die Entscheidung zur Tötung des Terrorführers sei getroffen worden, nachdem mehrere Versuche, ihn festzunehmen, gescheitert waren.

Nablus und das angrenzende Flüchtlingslager Balata gelten als Hochburg der Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden. Die Gruppe gehört zur Fatah-Partei von PLO-Chef Jasser Arafat.

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