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Drei Hamas-Aktivisten sterben bei „Arbeitsunfall“ in Gaza-Stadt

GAZA (inn) – Bei mehreren Explosionen in Gaza-Stadt sind am Donnerstag drei Aktivisten der radikal-islamischen Hamas ums Leben gekommen. Die Terrorgruppe gab anschließend bekannt, daß die drei Palästinenser einen Sprengsatz gegen die „stärksten Kampfmittel des Feindes“ vorbereitet hätten.

Die Explosionen ereigneten sich in einem zweistöckigen Haus in Gaza-Stadt, berichtet die israelische Tageszeitung „Yediot Ahronot“. Nach Angaben von Augenzeugen und Krankenhäusern wurden drei Männer getötet und mindestens sechs Menschen verletzt, darunter ein zehnjähriges Mädchen.

Als Folge der Explosion geriet das Haus in Brand. Wie aus der Stadt verlautete, gehört das Gebäude dem Hamas-Mitglied Salah Nasser. Dieser erlitt bei dem Vorfall Verbrennungen. Sein Bruder Wa´el Nasser, ein hochrangiges Mitglied des militärischen Armes von Hamas, Ezzedin al-Kassam, war dagegen während der Explosion nicht zu Hause.

Wenige Stunden nach dem Vorfall veröffentlichten Vertreter von Ezzedin al-Kassam eine Mitteilung. Darin heißt es: „Die drei Menschen wurden getötet, als sie mit einfachen Mitteln einen Weg vorbereiteten, um die stärksten Kampfmittel des Feindes in die Luft zu sprengen.“ Zudem wiesen die Terroristen darauf hin, daß die drei Palästinenser durch ihre Tätigkeit für den Jihad zu Heiligen geworden seien.

Nach Angaben von Nachrichtenagenturen behinderten Menschen, die an dem Unfallort zusammenkamen, Mitarbeiter von Fernsehsendern gewaltsam beim Filmen, schreibt die israelische Zeitung weiter.

Sprecher der israelischen Sicherheitskräfte wiesen indessen jegliche Verbindung zu dem Vorfall zurück.

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