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Diplomaten kritisieren Bush

WASHINGTON (inn) – Ehemalige US-Diplomaten haben Präsident George W. Bush wegen seiner Nahost-Politik kritisiert – in einem Brief warfen sie ihm vor, sich uneingeschränkt auf die Seite Israels zu stellen.

In dem Brief heißt es: „Ihre Unterstützung für die gezielten Tötungen, die (Israels Premier Ariel) Scharon durchgeführt hat, für die israelische Trennmauer, die der Berliner Mauer ähnlich ist, für die Militärpolitik in den besetzten Gebieten und derzeit Ihre Unterstützung für den Trennungsplan kommen die USA teuer zu stehen.“ All dies habe dem amerikanischen Image in der arabischen Welt geschadet.

Die etwa 50 Unterzeichner fordern Bush auf, nach der Abstimmung in Scharons Likud-Block neu über den einseitigen Trennungsplan nachzudenken. Dabei hatten am Sonntag fast 60 Prozent der Teilnehmer das Vorhaben des israelischen Regierungschefs abgelehnt.

Erst vor kurzem hatten ehemalige britische Diplomaten einen ähnlichen Brief an Premierminister Tony Blair geschrieben.

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