Diplomaten im Ausland beginnen mit Stimmabgabe

Von Israelnetz

Für israelische Diplomaten im Ausland und deren Familien haben bereits am Donnerstag die Knessetwahlen begonnen. Jede Botschaft öffnet den Wahlraum tagsüber entsprechend der jeweiligen Ortszeit. Wahlberechtigt sind rund 4.800 Bürger in 99 Vertretungen. Den Auftakt machte die Botschaft in Neuseeland, darauf folgten die Mitarbeiter der neuen Botschaft im pazifischen Inselstaat Fidschi. Den Abschluss bilden San Francisco und Los Angeles. Die Stimmzettel werden nach Israel geflogen und in der Knesset ausgezählt. Nicht-Diplomaten müssen am 27. Oktober unabhängig vom Wohnsitz in Israel abstimmen. (eh)

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9 Kommentare

  1. Diplomaten, Nicht-Diplomaten müssen, sollen am 27. Oktober richtig wählen. Netanjahu wäre eine gute Wahl, aber wir hier in der Toscana wollen uns nicht einmischen.

  2. Bei mir wirds wohl mit dem Wählen erst dann etwas werden, wenn ich Israeli IN Israel bin. Selbst wenn ich jetzt schon das Recht hätte, flöge ich nicht extra für lumpige Kreuze auf den Wahlunterlagen rüber. Ich bin nicht arm, aber soooooo wohlhabend nun auch wieder nicht.
    Dafür gehen alle meine Verwandten dort an die Urne.(Auch so ein bisschen stellvertretend, denn die kennen auch meine politische Richtung)
    SHALOM

  3. Verstehe ich das richtig: Alle Israelis, die irgendwo im Ausland leben, wenn sie nicht Diplomaten mit Familie sind, müssen extra nach Israel reisen, um ihre Stimme an genau einem Tag abgeben?
    Und falls sie sich das nicht leisten können, sind sie von der Wahl einfach ausgeschlossen?

    1. Das ist tatsächlich so, Efronit, nur für Diplomaten und ihre Familien wird eine Ausnahme gemacht.
      Sogar im Ausland stationierte Soldaten müssen nach Hause, um wählen zu können.
      Wer sich einen Flug nicht leisten kann, hat in der Tat Pech gehabt.
      Ist zwar blöd, aber so sind die Gesetze in Israel.
      SHALOM

  4. Die Wahl in Israel am 27. Oktober vielleicht die wichtigste seit je! Bibi ja oder nein? Die Menschen sollen bedenken, was sie haben wissen sie. Was sie bekommen wissen sie nicht. Und das ist der gefährliche Punkt vom allem. Dass Bibi ein guter Diplomat ist wissen sie! Alles andere ergibt sich. Karin

  5. Wer Bibi wählt, wählt weiterhin den Krieg. Wer Bibi nicht wählt, wählt möglicherweise keinen Krieg mehr.

    Wie viele Kriegliebende und Kriegbefürwörter wir hier haben wissen wir ja schon.

    1. Also wenn sie darauf hoffen dass Netanjahu deshalb abgewählt wird, weil sie auf Friedensillusion hoffen, dann sind sie echt naiv.
      Keine relevante politische Kraft in Israel fordert eine bedingungslose Kapitulation vor dem Terror. Ein neuer Regierungschef würde die militärische Absicherung des Landes genauso fortführen.
      Und nein ich bin Anti-Netanjahu, da Bibi viele Katastrophale Entscheidungen getroffen hat, und den Krieg planlos in die Länge gezogen hat, was Israel in einen endlosen Zermürbungskrieg getrieben hat.
      Auf der anderen Seite hoffe ich dass eine neue Regierung enger mit den USA koordiniert und diplomatische Rahmenbedingungen (etwa für regionale Allianzen oder humanitäre Vereinbarungen) stärker gewichten, um den Konflikt politisch zu lösen.

      Ich hoffe, dass Friedensverhandlungen mit den arabischen Nachbarn (einschließlich der Palästinenser) wieder möglich werden; doch solange Hamas, Hisbollah und co. weiterhin eine Bedrohung für Israel darstellen, muss der Krieg gegen den Terror fortgeführt werden.

  6. @Sarah C
    Ich muss dir bei allem zustimmen. Nur bei einem nicht. Das mit den USA. Bei dem Präsidenten? Der Abends das widerruft,was er morgens angeordnet hat? Ich weiß nicht…..

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