Deutsch-israelisches Qumran-Projekt

GÖTTINGEN / HAIFA (inn) - Die Universitäten Göttingen und Haifa beginnen ein gemeinsames Forschungsprojekt über Qumran. Es wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Wie der Evangelische Pressedienst (epd) berichtet, soll es um das Verhältnis zwischen der Hebräischen Bibel und den Qumran-Schriften gehen. Dafür wurden nach Angaben der Göttinger Universität 480.000 Euro bewilligt. Die Forschungsarbeiten sollen im September in Angriff genommen werden und vier Jahre dauern.

Die Wissenschaftler hoffen, dass sie neue Impulse für Bibelwissenschaft und Qumran-Forschung erhalten werden. Die Überreste der antiken Siedlung Qumran waren 1947 in der Nähe des Toten Meeres entdeckt wurden. In den dortigen Höhlen fanden sich Schriftrollen und Pergamente aus den ersten vor- und nachchristlichen Jahrhunderten. Dazu gehören auch die Bücher der Hebräischen Bibel und Texte über das Leben einer Bruderschaft, die dort lebte. Vermutlich handelt es sich dabei um die Essener.

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