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Der Kampf gegen Graffiti

JERUSALEM (inn) – Die Abschnitte der israelischen Sicherheitsanlage, die aus einer Mauer bestehen, sind bereits jetzt beliebt bei Graffiti-Sprühern. Überraschenderweise dominieren jedoch Sprüche in den Sprachen Hebräisch und Englisch. Sie stammen zumeist von linksgerichteten Israelis.

Laut der Tageszeitung „Ha´aretz“ finden sich nur wenige arabische Sprüche auf der Mauer. Einige der Graffiti stammen offenbar von der israelischen Grenzpolizei – in den Sprüchen wird die israelische Armee gelobt.

Das israelische Verteidigungsministerium will jetzt vor allem im Gebiet um Jerusalem gegen die Graffiti vorgehen. Damit die Mauer nicht zur „Touristenattraktion“ wird, soll sie mit einem speziellen Anstrich versehen werden. Dieser verhindere zwar nicht, dass Graffiti aufgesprüht werden, allerdings können sie mittels Dampf leicht wieder entfernt werden, heißt es in dem Bericht.

Die Sicherheitsanlage um Teile des Westjordanlandes wird sich über rund 640 Kilometer erstrecken. Rund 5,8 Prozent des Anti-Terrorzauns – etwa 37 Kilometer – bestehen aus einer Betonmauer, der Rest besteht aus einem Stacheldrahtzaun mit Gräben und Wachtürmen. Allein 29 Kilometer der Betonmauer sollen Jerusalem schützen.

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