Denkmal erinnert an sowjetische Kämpfer

NETANJA (inn) – Der russische Staatspräsident Wladimir Putin hat am Montag ein Denkmal in der israelischen Küstenstadt Netanja eingeweiht. Es erinnert an die sowjetischen Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg getötet wurden.
In Netanja hat Putin ein Mahnmal eingeweiht, das an die sowjetischen Soldaten des Zweiten Weltkrieges erinnert.

An der Einweihung nahmen unter anderen der israelische Staatspräsident Schimon Peres, Außenminister Avigdor Lieberman und sein russischer Amtskollege Sergei Lawrow teil. „Der weiße Fels symbolisiert den Triumph des Guten über das Böse“, sagte Putin laut der Zeitung „Yediot Aharonot“ vor 600 Menschen. „Mögen diese Werte immer als Grundlage für Freundschaft zwischen unseren Nationen dienen.“
Er habe viele Monumente in aller Welt gesehen, „aber dieses wird eine ständige Erinnerung an das Heldentum einer ganzen Nation sein, die gekämpft und sich selbst für die gesamte Menschheit geopfert hat“, fügte das russische Staatsoberhaupt hinzu. „Der Holocaust ist die schwärzeste Seite der Geschichte und solche Taten können nicht geduldet werden. Die Rote Armee hat jenen Gräueltaten ein Ende gesetzt.“
Weiter merkte Putin an: „Hier im Heiligen Land, diesem schönen Land, wissen wir, dass Friede zerbrechlich sein kann. Wir müssen sicherstellen, dass die verbrecherische Lehre der Nazis zurückbleibt.“ Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hatte die Errichtung des Denkmals angeregt.
Peres bezeichnete das Mahnmal als „Leuchtfeuer der Hoffnung“. „Russland, das so großartig dabei geholfen hat, den Krieg zu gewinnen, ist dasselbe Russland, das im Nahen Osten helfen kann.“ Das Land beteilige sich am internationalen Dialog mit dem Iran. „Ich bin sicher, dass Russland als Kämpfer gegen den Faschismus keine ähnlichen Bedrohungen zulassen wird. Weder eine iranische Bedrohung noch ein syrisches Blutvergießen.“

In seiner Rede gratulierte Peres dem neugewählten ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi: „Wir werden den Frieden zwischen uns ehren, weil Friede der wirkliche Triumph für unsere beiden Nationen ist.“
Putin war am Montagvormittag zu seinem eintägigen Besuch in Israel eingetroffen. Weitere Ziele seiner Reise sind die palästinensische Autonomiestadt Bethlehem und Jordanien.

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