Demonstranten fordern Wehrpflicht für Ultra-Orthodoxe

Von Israelnetz

Tausende Israelis haben am Donnerstag in Jerusalem gegen Ausnahmen für Ultra-Orthodoxe bei der Wehrpflicht demonstriert. Der Protestzug startete an der Saitenbrücke und endete vor der Knesset. Mehrere bekannte Politiker schlossen sich an, darunter Oppositionsführer Jair Lapid, der frühere Premier Naftali Bennett und der Oppositionspolitiker Benny Gantz. Anwesend war zudem der frühere Knessetsprecher Juli Edelstein von der Regierungspartei Likud. Er hatte im Juli den Vorsitz im Außen- und Sicherheitsausschuss aufgeben müssen, da er in dieser Rolle für eine allgemeine Wehrpflicht eintrat. (df)

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15 Kommentare

  1. Wenn ich Israeli wäre und dort leben würde, wäre ich auch mitgelaufen und hätte die Wehrpflicht der Ultra-orthodoxen gefordert. Sie werden im Falle des nächsten Krieges froh sein, wenn sie jemand verteidigt. Der Slogan „Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin“, greift im Nahen Osten nicht.

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    1. Sie können sich gerne der Bundeswehr anschließen. Dann können Sie ihr eigenes Land beschützen.

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      1. @Blub, kritisieren wo’s nur geht. Jesus selbst sagte: Mit dem Mass mit dem ihr messt, damit wird euch gemessen werden. Tun Sie sich selbst einen Gefallen und ändern Sie ihr Verhalten. Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst! Hätten Sie es gerne, wenn Sie ständig kritisiert werden wo’s nur geht? Ich wünsche Ihnen ehrlich alles Gute zur Überwindung Ihrer Probleme!

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      2. Blub, habe ich bereits, vor 40 Jahren, und sobald ich Israeli bin, werd ich auch dort mein Teil zur Sicherheit des Staates beitragen.
        Gute Security-Kräfte sind dort selbst in hohem Alter noch gefragt, so sie körperlich und geistig noch fit sind.
        Haben Sie denn gedient, oder sterben Sie lieber, ohne sich gewehrt zu haben wenn es dazu kommt, oder türmen Sie und schwurbeln aus der sicheren Ferne weiter?

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      3. Werden wir tun müssen. Der Russe kommt wieder. Wir sehen uns in der Kaserne, Herr Blub.

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      4. @Blub
        Ihr Kommentar hat jetzt so gar nichts mit meinem zu tun. Ihre Hauptaufgabe Blub scheint einfach zu sein, dagegen zu reden, auch wenn Unsinn dabei herauskommt. Fakt ist, dass die Ultra-Orthodoxen so fromm sind, dass sie sich nichts anderes vorstellen können, als die Tora zu studieren, keinesfalls aber zusammen mit Frauen Militärdienst zu leisten; Frauen haben Kinder zu kriegen und Röcke zu tragen. Israel ist noch immer im Krieg, es besteht nur eine fragile Waffenruhe. Der am 7.10.23 von Hamas gestartete geniale Coup mit geplantem 7-Fronten-Krieg hätte auch ganz anders ausgehen können und dann wären mehr als 1200 tote Israelis zu betrauern gewesen, auch viele Ultra-orthodoxe. Sich verteidigen zu lassen, sich selbst aber in keinster Weise einzubringen, ist nicht nur fromm, sondern ungerecht, unfair und dumm. Es sollten gleiche Bedingungen für alle geschaffen werden, zumindest könnten sie sich als Ersatz im Zivildienst sozial beteiligen.
        Und ansonsten Blub, ich muss mich vor Ihren dummen, armseligen und frechen Kommentaren nicht rechtfertigen. Ich habe bei Aktion-Sühnezeichen mit Taub-Stummen Friedensdienst geleistet. Ihren respektlosen Kommentaren hier zu entnehmen, würde Ihnen das zu einer guten Entwicklung Ihres Lebens auch helfen.

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        1. Ein anderer Kommentar war von Blub ja nicht zu erwarten.

          @ ach ja Blub, ich warte immer noch auf Ihre Antwort zum Iran und ob es für Sie in Ordnung ist, dass das Mullahregime die Bevölkerung abschlachtet!

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      5. Haben Sie sich schon bei der Bundeswehr gemeldet. Oder sind Sie zu feige zur Landesverteidigung?

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        1. @Christin
          Nein,er hat sich bestimmt nicht gemeldet. Er ist einer von der Sorte,die immer sagen: das passt jetzt so gar nicht in meinen Lebensplan!

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      6. @Blub
        Wie wahr. Die Frage ist allerdings, wie Sie dazu stehen. Haben Sie das „Recht“, so etwas zu „fordern“?

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  2. Denen schliesse ich mich sofort an. Jene, die sich der Wehrpflicht entziehen wollen, sind meiner Ansicht nach Profiteure der Gemeinschaft, die nichts Greifbares für die Nation bringen!

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    1. Schabbat schalom lekulam,

      (einen friedlichen Schabbat (Ruhetag) allerseits,)

      Es freut mich, mal von einer gegenteiligen Demonstration zu den Demos der Haredim („Ultraorthodoxen“ , doch dieser Begriff bezieht sich auf Christen, daher nehme ich den Eigennamen) zu lesen. Die Haredim mögen auch fleißig den Tanach (den ersten Teil der Bibel) studieren und beten, doch da sie gerne viele Kinder zeugen, können sie ruhig was für die Gesellschaft in Israel tun.

      Aus der Bibel ist mir keine derartige Ausnahmegruppe bekannt, daher vermute ich, dass der Allmächtige diese Ausnahmeregelung nicht gut findet.

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      1. Heute früh war 5. Mose 3, ab V. 18. Da gabs nur Außnahmen für Frauen und Kinder, die nicht mitkämpfen brauchten. Interressanterweiße heist es, Gott hat euch das Land gegeben um es in Besitz zu nehmen, trotzdem müßt ihr über den Jordan und es erobern. Nix von Hände erheben,Gott macht alles gut,sondern der Mensch hat auch seinen Bart zu erfüllen, damit die Verheißung Wirklichkeit wird. Und zum Studieren der Bibel; Hier ist es genau so, nicht was ich alles weiß oder begriffen habe hilft weiter, sondern was ich davon umsetze. Wenn ich zB. weiß, wie ich meine Frau behandeln soll und tue es nicht, bringt mein Wissen nichts.

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  3. Unser Bischof, bester Militärbischof von allen, ist mehr als sicher: die Wehrpflicht für Ultra-Orthodoxe wird kommen. Es ist nur eine Frage der Zeit.

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