Datenbank für Knochenmarkspender soll Leben retten

JERUSALEM (inn) - Erstmals soll in Israel eine zentrale Knochenmarkdatenbank eingerichtet werden. Das entschied die Knesset-Vollversammlung am Montag. Derzeit sind mehr als 520.000 mögliche Spender in drei lokalen Datenbanken registriert.

Die meisten Knochenmarksspender hat mit 460.000 die Organisation "Eser leZion" (Hilfe für Zion) gesammelt. Hinzu kommen 60.000 und etwa 1.000 Personen, deren Daten in zwei israelischen Krankenhäusern aufgezeichnet wurden. Um das neue Gesetz für eine zentrale Datenbank haben sich Befürworter fast acht Jahre lang bemüht, berichtet die Tageszeitung "Ma´ariv".

Das Gesetz regelt auch, wie die Proben und die Angaben auf Richtigkeit überprüft werden sollen. Zudem wird die Kooperation zwischen der zentralen und den bestehenden Datenbanken festgelegt. Die Finanzierung lag bislang auf den Schultern von Freiwilligen-Organisationen. Nun übernimmt zum ersten Mal die israelische Regierung die Verantwortung für die Lebensrettung von Krebspatienten, schreibt "Ma´ariv". Sie will jedes Jahr etwa 5 Millionen Schekel (rund 1 Million Euro) zur Verfügung stellen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Richtlinien

Offline, Inhalt evtl. nicht aktuell

Israelnetz-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen