D´Alema: Hamas nicht „Al-Qaida“ überlassen

ROM (inn) - Der italienische Außenminister Massimo D´Alema hat davor gewarnt, die Hamas durch Isolation in die Arme des Terrornetzwerks "Al-Qaida" zu treiben. Die Hamas sei eine ernst zu nehmende Kraft, die einen großen Teil der palästinensischen Bevölkerung repräsentiere, sagte er am Montag.

„Es wäre ein Fehler, ‚Al-Qaida‘ andere Bewegungen wie Hamas und Hisbollah zu überlassen“, so D´Alema laut der italienischen Zeitung „Corriere della Sera“. Zwar sei die Hamas für Anschläge verantwortlich, aber sie sei auch populär und habe die palästinensischen Wahlen gewonnen, ohne dass der Westen dies anerkannt habe. „Es liegt im Interesse der internationalen Gemeinschaft, zu vermeiden, dass solche Bewegungen in die Arme von ‚Al-Qaida‘ gedrängt werden.“

Der Vorsitzende der mit der Hamas rivalisierenden Fatah, Mahmud Abbas, hat die Gruppierung beschuldigt, „Al-Qaida“ zu helfen, im Gazastreifen Fuß zu fassen. Die Hamas hat darauf entgegnet, sie habe keine Verbindungen zu dem internationalen Terrornetzwerk.

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