Chamenei: Israel ist ein Krebsgeschwür

In Teheran haben sich 80 Länder zur Intifada-Konferenz getroffen. Das iranische Staatsoberhaupt Ajatollah Chamenei hetzte in seiner Rede gegen Israel, das er als Krebsgeschwür bezeichnete, was es auszuradieren gelte.
Hetzt in Teheran gegen Israel: Ajatollah Ali Chamenei

Foto: Sajed.ir

Hetzt in Teheran gegen Israel: Ajatollah Ali Chamenei

TEHERAN (inn) – Der Oberste Religionsführer des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, hat Israel als „Krebsgeschwür“ bezeichnet. Er rief zu einer „heiligen Intifada“ auf, um den jüdischen Staat auszuradieren. Auf der sechsten internationalen Intifada-Konferenz in Teheran, die für die gewaltsame Unterstützung der Palästinenser wirbt, feierte das Staatsoberhaupt des Iran am Dienstag den „Widerstand“ gegen die „grausame Besatzung“. Er gab Israel in seiner Rede laut der Online-Zeitung „Times of Israel“ auch die Hauptschuld am derzeitigen Chaos im Nahen Osten.

Die „Intifada“, die im vergangenen Jahr gegen Israelis mit Messern und Fahrzeugen begann, ist für Chamenei eine „vielversprechende“ und „hoffnungsvolle“ Methode, Israel niederzuringen. „Wie ein Krebsgeschwür hat sich Israel in mehreren Phasen ausgebreitet. Deshalb soll die Heilung davon jetzt auch in verschiedenen Phasen erreicht werden“, sagte Chamenei.

„Nur der totale Widerstand wird zum Ziel führen“

Vor ungefähr 700 Delegierten im Teheraner Konferenzzentrum verurteilte der Oberste Religionsführer die „Kompromisse“, welche die Palästinensische Autonomiebehörde mit einer Zwei-Staaten-Lösung mit den „Grenzen“ aus dem Jahr 1967 anstrebe. Nur der totale Widerstand werde zum Ziel führen. Die palästinensische Identität zu verteidigen, sei nicht nur eine Notwendigkeit, sondern ein Heiliger Krieg. „Die palästinensische Frage ist die wichtigste in der islamischen Welt und der Schlüssel für die Einheit aller Muslime“, sagte Chamenei.

An der zweitägigen Konferenz nahmen Delegierte aus 80 verschiedenen Ländern teil, darunter auch mit Israel verbündete Länder wie Kasachstan und Uganda.

Von: mm

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