CERN: Israelis und Palästinenser arbeiten mit

GENF (inn) - Am internationalen "Urknall-Experiment" in Genf ist auch ein israelisches Forscherteam beteiligt. Zudem wirken Wissenschaftler aus den Palästinensergebieten und der arabischen Welt an dem groß angelegten Versuch mit, die Entstehung des Universums zu untersuchen. Das Experiment mit einem großen unterirdischen Teilchenbeschleuniger hat am Mittwoch begonnen.

Wie die Tageszeitung “Ha´aretz” berichtet, nehmen 50 Israelis an dem Versuch teil. Professor Giora Mikenberg vom Weizmann-Institut sagte in einem Gespräch mit Israels Premier Ehud Olmert, das Experiment mache bessere Fortschritte, als man dies erwartet habe. Die Forscher setzten israelische Technologie ein. Es gebe eine gute Zusammenarbeit mit den beteiligten Palästinensern und Wissenschaftlern aus arabischen Ländern. Die Araber wollten den Frieden zwischen Israel und der arabischen Welt fördern.

Bei dem Experiment in der Nähe des Kernforschungszentrums CERN sollen in einem 27 Kilometer langen unterirdischen Ringtunnel Protonen beschleunigt werden. Dies soll den “Urknall” simulieren, durch den nach Ansicht der Wissenschaftler das Weltall entstanden ist. In vielen Medien ist im Zusammenhang mit dem Versuch die Rede von der “Suche nach dem Gottes-Teilchen”.

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