Byzantinisches Mosaik freigelegt

HAIFA (inn) - Israelische Archäologen haben in Haifa aufwendige Fußbodenmosaiken aus dem 6. Jahrhundert entdeckt. Offenbar gehörten sie zu einem Kirchengebäude der byzantinischen Epoche, wie die Universität Haifa am Dienstag mitteilte.

Bereits in den 1960er und 70er Jahren gab es Ausgrabungen auf dem Tel Schikmona-Park nahe der Mittelmeerküste. Daraufhin wurde die Stätte jahrzehntelang vernachlässigt und durch Abfall zugedeckt. Nun haben Forscher der Archäologischen Fakultät die Arbeiten wieder aufgenommen. Infolge der Entdeckung haben sie die Mosaiken gesäubert, damit sie für die Öffentlichkeit zugänglich werden.

Die Grabungsstätte gehört zum Schikmona-Nationalpark im gleichnamigen Naturschutzgebiet. Einem Bericht der “Jerusalem Post” zufolge deuten frühere Funde darauf hin, dass die Gegend von der Bronzezeit bis zur byzantinischen Epoche besiedelt war. Dort befand sich vom 4. vorchristlichen Jahrhundert bis zur islamischen Eroberung im 7. nachchristlichen Jahrhundert die Hauptstadt der Region Haifa-Karmel. Bislang wurden unter anderem ein ägyptisches Grab, eine persische Zitadelle und Luxusgegenstände aus der Bronzezeit entdeckt.

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