Busunfall mit 24 Toten – Israelischer Fahrer schuldig gesprochen

BE‘ER SCHEVA (inn) – Fast fünf Jahre nach einem verheerenden Busunfall im Süden Israels ist der Fahrer der fahrlässigen Tötung von 24 russischen Touristen für schuldig befunden worden. Das Bezirksgericht in der Wüstenstadt Be‘er Scheva entschied am Sonntag, der Mann habe den Unfall durch ein leichtsinniges Überholmanöver verschuldet.
Das Bezirksgericht in der Stadt Be'er Scheva (Foto) verurteilte einen Busfahrer.
Das Bezirksgericht in der Stadt Be’er Scheva (Foto) verurteilte einen Busfahrer.

Das Strafmaß soll zu einem späteren Zeitpunkt verkündet werden. Die russischen Reiseveranstalter wurden am 16. Dezember 2008 getötet, als der Bus sich in der Nähe des Badeortes Eilat überschlug und einen Abhang herunterstürzte (Israelnetz berichtete). Sie waren kurz zuvor mit einem Flugzeug aus Sankt Petersburg ins Land gekommen. Das Unglück, bei dem 15 weitere Businsassen schwere Verletzungen erlitten, wurde damals als schlimmster Verkehrsunfall in der israelischen Geschichte beschrieben.

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