Bundespräsident Rau in Israel und PA

JERUSALEM (inn) – Der deutsche Bundespräsident Johannes Rau wird am kommenden Sonntag die Palästinensische Autonomie und Israel besuchen. Das haben die Pressesprecher des Vertretungsbüros der Bundesrepublik Deutschland in Ramallah und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv bekanntgegeben.

Am Sonntagvormittag wird Johannes Rau die von Deutschen gegründete evangelisch-lutherische Schule Talitha Kumi in der palästinensischen Autonomiestadt Beit Jala besuchen, danach das von einem schweizer Pater gegründete Caritas Kinderkrankenhaus in Bethlehem. Von einem Treffen des Bundespräsidenten mit Vertretern der Palästinensischen Autonomieregierung ist nichts bekannt.

Zur Mittagszeit ist dann auf israelischer Seite ein Besuch der jüdisch-arabischen „Hand-in-Hand“-Schule in Jerusalem vorgesehen, bevor Bundespräsident Rau bei seinem israelischen Kollegen Moshe Katzav in dessen Residenz zum Mittagessen eingeladen ist.

Am Nachmittag wird Dr. Rau an der Stelle des letzten Selbstmordbombenanschlags in der Jerusalemer Jaffa-Straße, bei dem 17 Israelis ums Leben kamen, vor dem Klal-Gebäude einen Kranz niederlegen. Danach wird das deutsche Staatsoberhaupt noch gemeinsam mit dem israelischen Präsidenten in der Hafenstadt Ashdod eine Ausstellung über „Verfolgte Kunst und Künstler unter totalitären Regimes in Europa im 20. Jahrhundert“ eröffnen.

Am Montagmorgen ist dann die Rückkehr von Bundespräsident Rau nach Berlin vorgesehen.

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