Bundesaußenminister Fischer: Stärkere Vermittlerrolle in Nahost

BERLIN (inn) – Deutsche Kabinetsmitglieder haben eine stärkere Vermittlerrolle Deutschlands und Europas im Nahostkonflikt angeboten.

Beim „Europäisch-israelischen Dialog“ der Berliner Tageszeitung DIE WELT sagte Fischer: „Israelis und Palästinenser brauchen eine dritte Partei“. Bundesinnenminister Otto Schily verwies bei der gleichen Veranstaltung auf die Rolle Europas, diesen notwendigen Friedensprozeß immer wieder mutig anzustoßen.

Bereits zum dritten Mal veranstaltete DIE WELT am 8. und 9. Dezember im Berliner Haus des Axel Springer Verlages den „Europäisch-Israelischen Dialog“, zu dem hochrangige Vertreter aus Israel sowie Deutschland, Großbritannien und Frankreich geladen waren. Aktuelle Fragen der europäisch-israelischen Beziehungen sowie die Rolle der Medien in den Beziehungen zwischen Israelis und Palästinensern standen dabei im Vordergrund.

Im Mittelpunkt der zweitägigen Konferenz, an der rund 100 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Publizistik teilnahmen, stand der Friedensprozeß im Nahen Osten. Gemeinsames Ziel des „Europäisch-Israelischen Dialogs“ ist, das gegenseitige Verständnis und die bilateralen Beziehungen zu vertiefen.

Zu den Gastreferenten gehörten außerdem unter anderem Lord Guthrie of Craigiebank, ehemaliger Oberbefehlshaber der britischen Streitkräfte, Isaak Herzog, persönlicher Berater von Ehud Barak und Shimon Peres, Peter Mandelson, ehemaliger Staatssekretär für Nordirland und Mitglied des Parlaments und Rabbi Michael Melchior, stellvertretender Außenminister des Staates Israel.

Ferner nahmen teil: Zvi Shtauber, israelischer Botschafter in London, James Rubin, ehemaliger Sprecher des State Department, Shimon Stein, israelischer Botschafter in Berlin, David Trimble, Regierungsschef von Nordirland sowie Lord Weidenfeld of Chelsea, britischer Verleger und Mitveranstalter des Dialogs.

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