Britische Handelsunion fördert Boykott israelischer Produkte

LONDON (inn) - Der britische Kongress der Handelsunion (TUC) will den Boykott israelischer Produkte aus den Siedlungsgebieten vorantreiben. Erste Forderungen gab es schon während der israelischen Offensive im Gazastreifen Anfang des Jahres.

“Wir werden den Boykott von Waren und landwirtschaftlichen Produkten, die aus den illegalen Siedlungsgebieten der Israelis stammen, unterstützen. Wir entwickeln gerade eine effektive und Verbraucher-orientierte Kampagne”, hieß es in einer Stellungname des TUC. Von dem Boykott sind Obst, Gemüse und Kräuter betroffen, berichtet die britische Tageszeitung “The Times”. “Um das Ende der israelischen Besatzung palästinensischer Gebiete und den Abriss der Mauer zu fordern, erhöhen wir den Druck und boykottieren Produkte, die aus diesen Gebieten stammen”, lässt der TUC verlauten.

Der TUC ist der Dachverband der britischen Gewerkschaften. Er repräsentiert rund 6,5 Millionen Arbeiter. Der Boykott wurde auf der Jahreskonferenz, die seit gestern in Liverpool tagt, beschlossen.

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