Bin-Laden-Fotos auf israelischen Facebook-Seiten

TEL AVIV (inn) - Palästinensische Hacker sind in die Facebook-Seiten dreier israelischer Großunternehmen eingedrungen und haben dort Fotos von Osama Bin Laden veröffentlicht. Betroffen war unter anderem die Traditionsbank "Bank Le´umi".

Wie die Zeitung "Ha´aretz" berichtet, haben sich der oder die Hacker am Wochenende Zugang zu den Facebook-Accounts der "Bank Le´umi", der staatlichen israelischen Eisenbahngesellschaft und der nationalen Lotteriegesellschaft "Mifal HaPajis" verschafft. Die Seiten aller drei Firmen werden von dem selben Mann, Adam Schuv, verwaltet. Auch dessen private Facebook-Seite wurde Opfer der Online-Vandalen.

Die Hacker stellten Fotos des ehemaligen Terroristenführers Bin Laden und die Botschaft "Gehackt für Palästina" in hebräischer Sprache auf die Seiten der Unternehmen. Damit erschienen die Fotos auch auf den Startseiten aller Facebook-Nutzer, die die Nachrichtenmeldungen der Gesellschaften abonniert hatten – allein bei der "Bank Le´umi" sind das 42.500 Personen. Für diesen Personenkreis sah es so aus, als hätten die entsprechenden Firmen selbst die Bin-Laden-Fotos veröffentlicht.

Schuv, der die Facebook-Auftritte der drei Firmen verantwortet, erklärte den Vorfall damit, dass "feindliche Elemente, die sich mit Al-Qaida identifizieren", die Zugangsdaten von einem seiner Angestellten gestohlen hätten.

Die unerwünschten Bilder konnten alle im Laufe des Wochenendes relativ zügig entfernt werden. Zeitweise waren die Seiten der Eisenbahngesellschaft und der staatlichen Lotterie nicht erreichbar.

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