Bilder von Hadar Goldin bei Vereinten Nationen

Bei der diesjährigen UN-Vollversammlung können die versammelten Staatenlenker die Bilder des gefallenen israelischen Soldaten Hadar Goldin betrachten. Dessen Eltern nutzen die Aufmerksamkeit für ihren Appell an die Welt, sich für die Herausgabe des Leichnams ihres Sohnes einzusetzen.
Goldins Familie eröffnete zusammen mit dem israelischen UN-Botschafter Danon die Ausstellung
Goldins Familie eröffnete zusammen mit dem israelischen UN-Botschafter Danon die Ausstellung
NEW YORK (inn) – Die Zeichnungen des 2014 im Gazakonflikt gefallenen Soldaten Hadar Goldin sind seit Mittwoch in einer Sonderausstellung der Vereinten Nationen in New York zu sehen. Unter dem Titel „Der endgültige Frieden“ bleibt die Schau während der gesamten UN-Generalversammlung geöffnet. Diese begann am Dienstag und endet mit der Generaldebatte vom 28. September bis zum 6. Oktober. Bei der Eröffnung der Ausstellung waren Goldins Eltern sowie sein Bruder zugegen. Die Mutter rief die Vereinten Nationen auf, alles für die Freigabe des Leichnams zu tun. Die Hamas hält diesen zurück, ebenso wie die Überreste von Oron Schaul. Zudem werden zwei Zivilisten im Gazastreifen vermisst. Der israelische UN-Botschafter Danny Danon versprach, unermüdlich für die Freigabe zu arbeiten.

Angriff aus dem Hinterhalt

Bereits auf einer Pressekonferenz vor ihrem Abflug nach New York hatten sich die Eltern an die Weltgemeinschaft gewandt. Sie wiesen darauf hin, dass Goldin während einer von den UN vermittelten Waffenruhe getötet wurde. „Die Hamas überfiel die Soldaten aus einem Hinterhalt, während diese nicht schossen, denn sie standen unter dem Protokoll der Waffenruhe.“ Die Familie von Oron Schaul betreibt in Israel ebenfalls eine öffentliche Kampagne, mit der sie auf die Freigabe des Leichnams ihres Sohnes drängt. Der Vater Schauls war am 2. September nach zehnmonatigem Krebsleiden gestorben. Er hinterlässt seine Frau und zwei Söhne. Die Hamas nutzte dessen Beerdigung für Psychoterror und gab bekannt, Oron Schaul habe die Beerdigung im Fernsehen gesehen und sei weinend zusammengebrochen. (df)

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