„Soziale Medienkanäle sind lebenswichtig für die israelische Öffentlichkeitsarbeit, die Transparenz der Regierung und damit die Öffentlichkeit informiert bleibt“, hieß es aus dem Amt des Regierungschefs. Netanjahu hatte bereits im Wahlkampf Anfang 2009 einen Twitter-Account eröffnet. Dieser wird bis heute von seinen Mitarbeitern gepflegt. Eine Facebook-Seite des Premierministers wurde hingegen gelöscht.
Die Tageszeitung „Ha´aretz“ kritisiert, dass das neue Angebot keinerlei Interaktion mit den Surfern zulässt. Netanjahus neue Facebook-Seite bestehe lediglich aus einer Reihe von Pressemitteilungen. Die alte habe hingegen Reaktionen nach sich gezogen, vor allem infolge der Razzia auf der Gaza-Flottille mit neun Toten Ende Mai. Der Twitter-Account des israelischen Außenministeriums antworte auf die Kommentare von Nutzern aus dem Ausland und lege Israels Ansicht dar. Ein derartiger Service fehle bei der modernen Kommunikation des Premierministers.