Bericht: Ägyptischer Topterrorist bei Unfall getötet

KAIRO (inn) – Im September 2011 war er offenbar Drahtzieher eines tödlichen Angriffes in Israel – nun ist der Ägypter Tawfik Mohamed Faridsch bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Dies teilte seine Organisation „Ansar Beit al-Makdis“ am Freitag mit. Sie hat sich in den vergangenen Monaten zu zahlreichen Anschlägen auf der Sinaihalbinsel bekannt.
Der Anschlag, für den Faridsch laut seiner Gruppe verantwortlich war, galt unter anderem diesem israelischen Bus.

Faridsch gehörte zu den Gründern der „Ansar Beit al-Makdis“ (Partisanen von Jerusalem), die vor allem seit dem Sturz des ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi im Juli Angriffe auf Sicherheitskräfte in dem arabischen Land verübt. Auch für ein Attentat auf einen Touristenbus, bei dem im Februar drei Koreaner und der ägyptische Fahrer getötet wurden, hat sie sich bekannt. Am 18. August 2011 starben bei einem Anschlag auf mehrere Fahrzeuge in Südisrael acht Israelis (Israelnetz berichtete). Faridsch sei der „Feldkommandeur“ des Attentates gewesen, heißt es in der Mitteilung seiner Organisation laut des Senders „Al-Arabija“. Zudem sei er verantwortlich für Sabotageakte an Pipelines, die Gas nach Israel leiten.
Nach Angaben der „Ansar Beit al-Makdis“ transportierte Faridsch in der vorigen Woche eine Bombe, als er in einen Verkehrsunfall verwickelt wurde. Dabei sei der Sprengsatz explodiert. Der Mitbegründer der Gruppe sei bei der Detonation zu Tode gekommen.
Die staatliche ägyptische Webseite „Al-Ahram“ berichtete hingegen, Faridsch sei bei einer Razzia der ägyptische Armee getötet worden.

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