Der Rat der arabischen Bebauung und die für den Wiederaufbau zuständigen Minister des Bundes arabischer Staaten setzten den ersten Montag im Oktober außerdem als „Tag der arabischen Bebauung“ fest. Dies war der Anlass zur Veröffentlichung der Statistik.
Aus der Erhebung geht hervor, dass im Gazastreifen am häufigsten Mehrfamilienhäuser entstehen, im Westjordanland eher Einfamilienhäuser. Die Daten zeigen außerdem, dass insgesamt 0,9 Prozent der Haushalte Villen sind, 52,8 Prozent Einfamilienhäuser und 45,8 Prozent Appartements.
Auch die Bebauungsdichte wurde erhoben. Im vergangenen Jahr lebten im gesamten palästinensischen Gebiet durchschnittlich 1,6 Personen zusammen in einem Raum. Im Westjordanland waren es 1,5 und im Gazastreifen 1,8 Menschen. In 10,5 Prozent der Haushalte im gesamten palästinensischen Gebiet teilten sich drei oder mehr Personen einen Raum.
Durchschnittlich bestand im Jahr 2011 jede Wohneinheit aus 3,6 Räumen. Im gesamten Gebiet lebten 14,5 der Bewohner in Wohneinheiten mit ein bis zwei Zimmern. Im Westjordanland waren es 14,3 Prozent und im Gazastreifen 14,7 Prozent.
Die Miete für eine Wohneinheit in palästinensischem Gebiet betrug im Jahr 2010 durchschnittlich umgerechnet rund 167 Euro. Im Westjordanland waren es umgerechnet 180 und im Gazastreifen 120 Euro. Schließlich geht aus der Erhebung hervor, dass 43 Prozent der Haushalte im Westjordanland in Mietshäusern angesiedelt waren mit einer monatliche Miete von umgerechnet 164 Euro. Im Gazastreifen waren es nur 7 Prozent.